Deutschland
Bild

Der 63-Jährige hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Bild: Sophie Rohrmeier/ picture alliance

Ex-Präsident der Musikhochschule München muss wegen sexueller Nötigung in Haft 

Ein früherer Präsident der Münchner Musikhochschule ist wegen sexueller Nötigung in drei Fällen zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Vom Vorwurf der Vergewaltigung wurde der 63-Jährige am Mittwochabend am Münchner Landgericht freigesprochen. Die Strafkammer sah es als erwiesen an, dass der Mann eine Frau bei drei Bewerbungsgesprächen zwischen 2007 und 2013 sexuell genötigt hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm zudem vorgeworfen, eine andere Frau, die sich auf eine Stelle als Assistentin beworben hatte, im Jahr 2004 vergewaltigt zu haben.

Der 63-Jährige hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Er habe niemals sexuellen Kontakt mit Frauen gegen deren Willen gehabt, hatte er vor der Verkündung des Urteils beteuert.

Der Angeklagte wurde schon einmal wegen sexueller Nötigung zu neun Monaten Haft verurteilt – das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Wahrscheinlich werden beide Urteile auch für seine aktuelle Position als Leiter des Mozarteums in Salzburg Folgen haben. 

(hd/dpa)

Schäuble: Dürfen Ärmeren Impfstoff nicht wegschnappen

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Bundesregierung habe für Deutschland nicht genug Corona-Impfstoffdosen gesichert. "Ich kann die Kritik zwar nachvollziehen, aber ich halte sie dennoch für falsch", sagte Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Wir können unsere Ungeduld nicht zum Maß aller Dinge machen und den Menschen in ärmeren Weltregionen den Impfstoff wegschnappen."

Allerdings hatte die Hilfsorganisation Caritas international bereits am …

Artikel lesen
Link zum Artikel