Deutschland
Listenhund Skrek steht am 04.02.2016 auf einem Übungsplatz des Tierheims in Berlin. Das Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin ordnet Shrek als sogenannten Listenhund ein. Als Stafford-Terrier-Mix gehört er zu jenen Tieren, die vom Senat des Landes vor einigen Jahren auf den Index gesetzt wurden und als gefährlich gelten. Foto: Christina Sabrowsky/dpa (zu dpa «Unterwegs mit dem Hund im falschen Fell» vom 21.03.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bild: dpa (Symbolbild)

Ein Kampfhund beißt in Hannover seine Besitzer tot – und wird jetzt eingeschläfert

Update, 06. April 2018: Der Staffordshire-Terrier-Mischling Chico wird in den kommenden Tagen eingeschläfert. Das berichteten mehrere Medien übereinstimmend am Freitagabend.

Ein Sprecher der Stadt Hannover sagte:

"Nachdem das Obduktionsergebnis feststeht, wird der Hund definitiv zeitnah eingeschläfert.“

"HAZ"

Ein Kampfhund hat in Hannover im Stadtteil Groß-Buchholz zwei Menschen getötet. "Nach ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet", teilte die Polizei mit. Die Opfer sind die Halter des Hundes.

Die 25 Jahre alte Tochter der getöteten Frau hatte die Beamten alarmiert, weil sie ihre Mutter und ihren Bruder nicht erreichen konnte. Beim Blick durch ein Fenster entdeckte sie dann einen leblosen Körper in der Wohnung. "Aktuell steht noch nicht fest, wie es zu dem Unglück kommen konnte", hieß es von den Ermittlern.

Die Feuerwehr brach die Tür auf und fing den Hund mit einer Schlinge ein. Rechtsmediziner sollen die Todesursache nun ganz genau ermitteln.

In Niedersachsen müssen alle Hundehalter seit einigen Jahren einen Hundeführerschein machen, wenn sie sich ein Tier neu anschaffen. Der sogenannte Sachkunde-Nachweis besteht aus einer theoretischen Prüfung vor Beginn der Hundehaltung und einem Praxistest im ersten Haltungsjahr. Nach einer Vielzahl von teils tödlichen Zwischenfällen mit Kampfhunden war es das Ziel des Testes, die Zahl der Attacken von Hunden zu reduzieren. (dpa)

(pb/sg/afp/dpa)

Länder rechnen auch nach Impfstart nicht mit raschem Ende des Lockdowns

Auch nach dem Start der Impfungen gegen das Coronavirus rechnen Länder-Regierungschefs nicht mit einem baldigen Ende des Lockdowns in Deutschland. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte am Sonntagabend im "Bild"-Talk "Die richtigen Fragen", sie gehe von einer Verlängerung der Maßnahmen über den 10. Januar hinaus aus. Ähnlich äußerte sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

"Wir sind noch nicht durch und wir müssen deutlich unter eine …

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