Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Du hast seit 2008 mal unangemeldet auf Airbnb vermietet? Dann such' dir einen Anwalt

Wer seine Wohnung auf Airbnb vermietet, ohne es zu melden, könnte jetzt richtig Ärger bekommen. Die deutschen Finanzbehörden wollen tausende Airbnb-Vermieter wegen möglicher Steuerhinterziehung überprüfen und das kann Nachzahlungen für ein ganzes Jahrzehnt nach sich ziehen. Das berichtet die "Wirtschaftswoche" am Freitag. 

ImageImage

Bild: www.giphy.com

 Laut des Berichts stellte Deutschland dafür ein Auskunftsersuchen an Irland, wo das weltgrößte Unterkunftsvermittlungsportal seinen Europa-Sitz hat. Das zuständige Bundeszentralamt für Steuern habe bereits eine entsprechende Gruppenanfrage nach Dublin geschickt, um die Herausgabe der Daten zu erreichen.

Die Namen der Airbnb-Vermittler sollen anschließend von den deutschen Finanzbehörden daraufhin überprüft werden, ob diese in ihren Steuerklärungen entsprechende Einkünfte aus der Vermietung angegeben haben.

Auf Twitter sorgte das für Skepsis

Ertappten Vermietern drohen laut "Wirtschaftswoche" eine Steuernachzahlung für die letzten zehn Jahre zuzüglich sechs Prozent Verzugszins pro Jahr plus Strafbescheid und Ordnungsgeld bei illegaler Vermietung.

Der Hamburger Finanzsenat, der die Gruppenanfrage auf den Weg brachte, erklärte demnach, es würden "verschiedene Ermittlungen aufgenommen, um die hinter dem Angebot von Ferienwohnungen auf Online-Plattformen stehenden Steuerpflichtigen zu identifizieren und die ordnungsgemäße Besteuerung sicherzustellen".

Einige freuen sich aber darüber

Das Bundesfinanzministerium habe weitreichende Unterstützung signalisiert, berichtete die "Wirtschaftswoche" weiter. Auch der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, begrüßte das Vorgehen gegen illegale Ferienwohnungsvermieter und forderte, die Finanzverwaltung müsse nun darauf vorbereitet werden, "dass sie die Massendaten aus einer solchen Gruppenanfrage zügig verarbeiten kann". 

(jm/ilo/afp)

Du willst dich ins Ausland absetzen? Hier wäre es doch ziemlich schön:

Wenn du jetzt pleite bist, interessieren dich diese Artikel vielleicht

Dieses Kind lebt von Hartz-IV und erzählt, wie ungerecht das Leben ist 

Link to Article

Die Krypto-Kurse fallen – können ominöse Telegram-Gruppen unsere Coins retten? 

Link to Article

Frisches Geld für Europa: 7 Fakten zu den neuen 100- und 200-Euro-Noten

Link to Article

"Wie viel kostet das neue iPhone? Alles!" – das sind die besten Apple-Memes

Link to Article

Neunjährige Rapperin prahlt auf Instagram mit ihrem Reichtum

Link to Article

10.000 Euro zum 25. Geburtstag – für jeden! Warum das keine Utopie ist

Link to Article

Mit diesen 7 Hacks wirst du deine Sachen auf dem Flohmarkt los

Link to Article

Was die SPD vorschlägt, ist kein Grundeinkommen – sagt einer, der es wissen muss

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ein für alle Mal: Der Rundfunkbeitrag ist rechtens – 7 Fragen und Antworten 

Der Rundfunkbeitrag für jeden Haushalt löste im Jahr 2013 die GEZ-Gebühr als Geräteabgabe ab. Der Streit um die Gebühr war damit nicht vorbei. Die Anfechtung ging sogar bis vor den Europäischen Gerichtshof – und der hat dem ganzen theater jetzt ein Ende gesetzt: Der Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig. Der Beitrag sei keine unerlaubte staatliche Beihilfe und verstoße nicht gegen EU-Recht, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.

Das Landgericht Tübingen hatte dem EuGH eine Reihe von Fragen …

Artikel lesen
Link to Article