Deutschland

2 Tote in Saarbrücken – Schüsse fielen bei einer Familienfeier

Tödlicher Ausgang einer Familienfeier: In Saarbrücken hat ein Mann am Samstag während einer Feier um sich geschossen und dabei zwei Familienmitglieder getötet. Zwei weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt.

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Bei den Todesopfern soll es sich laut "Saarbrücker Zeitung" um den Sohn und den Schwiegersohn des mutmaßlichen Schützen handeln. Der Mann befindet sich demnach mittlerweile in Untersuchungshaft.

Die Polizei war am frühen Nachmittag alarmiert worden, Nachbarn berichteten von Schüssen in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Fechingen. Als die Polizei eintraf, ließ sich der mutmaßliche Schütze, ein 59 Jahre alter Mann, vor dem Haus festnehmen. Im Haus wurde laut Polizei eine Handfeuerwaffe sichergestellt.

Bei den Verletzten handelt es sich um zwei Frauen, darunter die 60 Jahre alte Ehefrau des Tatverdächtigen. Der "Saarbrücker Zeitung" zufolge waren die Eheleute geschieden. Es gebe Hinweise darauf, dass die Trennung Hintergrund der Tat sei. Im Haus befanden sich laut Polizei weitere Personen, unter anderem mehrere Kinder. Sie blieben unverletzt, standen aber unter Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut.

(gm/afp)

Querdenken-Initiator ruft zu längerer Demo-Pause auf

Der Initiator der sogenannten Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, hat dazu aufgerufen, über den Jahreswechsel verhängte Versammlungsverbote in Berlin zu respektieren. In einer am Donnerstag im Internet verbreiteten Videobotschaft rief Ballweg Gegner der Corona-Maßnahmen dazu auf, nicht am 30. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar zu Demonstrationen in die Hauptstadt zu fahren. Den Winter solle die Querdenken-Bewegung dafür nutzen, "Kräfte für den Frühling zu sammeln".

Ballweg kündigte auch an, …

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