Auftakt Karneval in Köln: In Deutschlands Karnevalshochburgen begann am 11. November um elf Uhr elf die närrische Ze
Auftakt Karneval in Köln: In Deutschlands Karnevalshochburgen begann am 11. November um elf Uhr elf die närrische ZeBild: imago images/Manngold

Gefährliche Angriffe beim Karneval in Köln: Attacke mit Kabelbinder

12.11.2019, 07:07

Die Karnevalssaison ist eröffnet. In Köln feierten Tausende. Einige schlugen unschön über die Stränge – außerdem gab es gleich mehrere Attacken mit Kabelbindern.

  • Ein Unbekannter hat einem Karnevalisten von hinten einen Kabelbinder um den Hals gelegt und fest zugezogen.
  • Ein Arzt im Sanitätszelt befreite den 22-Jährigen von dem Plastikband, wie die Polizei am Montagabend mitteilte.
  • Bei ihren Ermittlungen zu der Tat am Nachmittag schilderte ein Sanitäter den Kriminalbeamten, dass es am frühen Vormittag einen ähnlichen Fall gegeben habe.

Zwei junge Männer stehen im Verdacht, in Köln Baustoffreste von einem Hochhaus geworfen und damit einen Passanten verletzt zu haben. Einer der "Klumpen" traf einen 18-jährigen Karnevalisten, der dabei leicht verletzt wurde. Polizisten nahmen zwei 17 und 19 Jahre alte Männer fest, die sich in dem Haus befanden.

82 Platzverweise beim Auftakt des Karnevals in Köln

Bis zum späten Abend seien 82 Platzverweise ausgesprochen und sieben Menschen festgenommen worden, hieß es in der Karnevals-Bilanz der Kölner Polizei. Es habe unter anderem 29 Körperverletzungsdelikte gegeben. Gegen mehrere betrunkene Nutzer von E-Scootern wurden Straf- oder Ordnungswidrigkeits-Anzeigen erstattet. Mehrfach wurde laut Polizei zudem das Lkw-Fahrverbot missachtet.

Eine Passantin ist im Karnevalschaos in der Kölner Südstadt von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Bahnfahrer habe einen Schock erlitten, ebenso sein Kollege, der die entgegenkommende Bahn steuerte und das Unglück sah. Die Strecke blieb zunächst gesperrt. Die 34-Jährige Frau sei nicht kostümiert und somit wohl keine Karnevalistin gewesen.

(hd/dpa)

Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bald nicht mehr strafbar – Gesetzentwurf vorgestellt

Ärzte und Ärztinnen können wohl schon bald öffentlich über verschiedene Möglichkeiten für Schwangerschaftsabbrüche in ihrer Praxis informieren, ohne dafür eine Strafe fürchten zu müssen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) legte am Montag einen Entwurf für die Aufhebung des Paragrafen 219a Strafgesetzbuch vor, der bisher die "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft" verbietet. Als "Werbung" im Sinne des Gesetzes gelten schon ausführliche Informationen über verschiedene Methoden des Schwangerschaftsabbruchs sowie die damit jeweils verbundenen Risiken.

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