Oben: Klima-Hooligan Greta Thunberg mit Schal im kalten Schweden. Mitte: Dietmar Hopp in Hoffenheim.
Oben: Klima-Hooligan Greta Thunberg mit Schal im kalten Schweden. Mitte: Dietmar Hopp in Hoffenheim.Bild: imago images/ActionPictures/TT/watson

Hoffenheim-Mäzen Hopp gibt Greta Thunbergs Eltern Ratschläge

21.12.2019, 10:22

Der Unternehmer Dietmar Hopp macht sich Sorgen. Der Mäzen des Bundesligisten TSG Hoffenheim rät den Eltern der Klimaaktivistin Greta Thunberg, auf die Gesundheit ihrer Tochter zu achten.

  • Über den medialen Hype um die 16-jährige Schwedin sagt Hopp der "Rhein-Neckar-Zeitung": "Das ist für das Mädchen nicht gut, es macht sie kaputt. Es ist wichtig, was ihre Eltern angestoßen haben, aber sie wollen offenbar nicht sehen, dass sie ihr Kind überstrapazieren."
  • Gretas Einsatz sei außergewöhnlich, lobt Hopp. "Zuletzt aber sah sie sehr müde aus. Das Mädchen wird überstrapaziert."
  • Der 79-Jährige lobt auch den Einsatz der Klima-Demonstranten, sagt aber: "Wer jetzt noch nicht davon überzeugt ist, dass der Klimawandel uns alle bedroht, der wird sich auch durch weitere spektakuläre Auftritte von Greta Thunberg oder von den Freitagsdemos nicht davon überzeugen lassen." Und: "Die Kinder sollten aber jetzt wieder in die Schule gehen, der Protest müsste nun in eine neue Phase übergehen."

Wer ist Dietmar Hopp?

Dietmar Hopp selbst ist Gründer der "Klimastiftung für Bürger". Ziel der Stiftung ist es, die Aufmerksamkeit für den Schutz der Umwelt und des Klimas zu erhöhen. Mehrfach im Interview mit der "Rhein-Neckar-Zeitung" betont Hopp auch, dass der Klimawandel menschengemacht sei.

Als Mäzen der TSG steht der Unternehmer immer wieder in der Kritik. "Ich hoffe immer noch, dass das irgendwann einmal versiegt", sagt er mit Blick auf die Kritik der Hoffenheim-Fans.

Hopp wünscht sich mehr gesellschaftliches Engagement bei anderen Fußballklubs: "Der Fußball steht im Fokus. Und er hat eine große Kraft. Daraus resultiert Verantwortung und aus Verantwortung leitet sich Handeln ab. Das gesellschaftliche Engagement müsste meiner Meinung nach sogar noch stärker ausgeprägt sein", sagt der Milliardär und Mitbegründer des Software-Unternehmens SAP der "Rhein-Neckar-Zeitung".

(ll/mit afp)

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