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"Eure Klimapolitik = Katastrophe" – Junge Klimaschützer stellen sich im Bundestag tot

Junge Aktivisten haben ein Jugend-Planspiel im Bundestag für eine Protestaktion gegen die aktuelle Klimapolitik genutzt. Während einer Rede von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zum Abschluss der Veranstaltung "Jugend und Parlament" legten sich am Dienstag rund 20 Jugendliche vor dem Rednerpult auf den Boden und stellten sich tot.

Mit dem sogenannten Die-In wollten sie Druck auf die Bundesregierung machen und betonen, wie drastisch die Lage sei, sagte der Aktivist Maximilian Reimers.

CDU-Mitglied Wolfgang Schäuble stehe symbolisch für eine verfehlte Klimapolitik. "Wir sehen nicht, dass diese Koalition die schwerste Krise der Menschheit ernst nimmt." Das Netzwerk Fridays for Future unterstützte den Protest.

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Andere Teilnehmer quittierten die Aktion mit Buh-Rufen. Ein Jugendlicher entriss den Demonstranten ihr Transparent mit der Aufschrift "Eure Klimapolitik Katastrophe".

Bei "Jugend und Parlament" stellen rund 300 Jugendliche vom 1. bis 4. Juni in einem Planspiel im Deutschen Bundestag parlamentarische Verfahren nach.

Unter dem Motto "Fridays for Future" gehen seit Wochen Schüler bundesweit für den Klimaschutz auf die Straße. Zuletzt protestierten vor der Europawahl mehrere Tausend Schüler in Berlin.

Unionsfraktionschefs legen Zwölf-Punkte-Papier zur Klimapolitik vor

Mit einem Zwölf-Punkte-Papier wollen die Chefs der Fraktionen von CDU und CSU das Profil der Union in der Klimapolitik schärfen. Man sei sich darin einig, dass die soziale Marktwirtschaft zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden müsse, sagte Thüringens CDU-Chef Mike Mohring am Dienstag bei einem Treffen der Unionsfraktionschefs von Bund und Ländern in Weimar. Er ist zugleich Vorsitzender der Konferenz. In dem Papier fordern die Unionspolitiker unter anderem ein gemeinsames energiepolitisches Konzept von Bund und Ländern, die Umsetzung des Kohle-Kompromisses und eine Stärkung des Schienenverkehrs.

(as/dpa)

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#FridaysForFuture: Schüler erklären, warum sie demonstrieren

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