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Ein vermeintlicher Strafzettel erregt die Kölner Gemüter. yasmin r/facebook

Kölnerin entdeckt "Klima-Strafzettel" an ihrem Auto – und ist "sprachlos"

In Köln geht es auf der Straße hoch her – neben ständigen Staus und Baustellen, wie sie wohl jede Großstadt kennt, erregt nun auch eine anonyme Zettel-Aktion die Gemüter vieler Kölner.

Umweltaktivisten kämpfen in Talkshows und auf der Straße für ein Verbot der Autos. Und das offenbar auch im Kölner Stadtbezirk Deutz. Dort fand die Kölnerin Roßbach am Wochenende einen vermeintlichen Strafzettel, der einem echten Bescheid des Kölner Ordnungsamts durchaus ähnlich sieht.

"Ihr Auto ist aus folgenden Gründen für den Stadtverkehr unangemessen groß" steht darauf – dann folgen Gründe wie etwa der höhere CO2-Ausstoß oder auch das höhere Unfallrisiko, das von dem SUV ausgehen würde.

Die Nachricht schließt mit dem Hinweis "Ihr Verhalten ist unangemessen und egoistisch". Versehen ist die Mitteilung aber nicht mit dem Zeichen der Stadt Köln, sondern mit dem Schriftzug "Stadt Klima" – der aber eben an den Schriftzug der Kölner Behörde erinnern soll.

Ein Sprecher der Stadt Köln bestätigte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", dass sich mehrere empörte Autobesitzer bei der Stadt aufgrund solcher Zettel gemeldet hätten. Von rechtlichen Schritten sieht die Stadt ab: "Das Herstellen und Verteilen erfüllt keinen Straftatbestand, insbesondere nicht den des Betruges: Der Absender versucht nicht darüber zu täuschen, dass die Zettel von der Stadt Köln stammen."

Unklar sei zudem, wer hinter der Aktion stecke. Die Empörung bei einigen Autofahrern ist – wie so oft in der Klima-Debatte – groß. Ein Nutzer schreibt auf Facebook: "Wenn diese Vögel nicht endlich eingebremst werden, kommt es künftig zu sehr hässlichen Szenen."

(pb)

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    Alle Leser-Kommentare
  • KentoyourBarbie 09.10.2019 08:45
    Highlight Highlight Gute Aktion! Hier wurde nichts beschädigt und niemand ist zu Schaden gekommen. So geht friedlicher Protest. SUV sind ,auch meiner Meinung nach, völlig unnötig in Großstädten wie Köln. Mit einer solchen Aktion zum Nachdenken anzuregen halte ich für eine sehr gute Lösung.

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