Deutschland
Koeln, DEU, 24.05.2019 Klimastreik, Schulstreik, Fridays For Future Demonstration, Schueler demonstrieren auf dem Roncalliplatz am Koelner Dom gegen den Klimawandel

Archivbild. Bild: imago images / CoverSpot/Bernd Lauter

Fridays for Future ist in Köln im Dauerstreik – Bezirksregierung droht mit Bußgeldern

Bis Freitag wollen sie in der Kölner Altstadt streiken und protestieren, ab Dienstag sogar mit Übernachtungen. Die Aktion der Protestbewegung Fridays for Future stößt jedoch auch auf Kritik – von der zuständigen Bezirksregierung Köln.

Denn auch wenn es die Woche vor den Sommerferien ist, die Zeugnisse längst fertig sind und in diesen Tagen an den meisten Schulen nur noch wenig regulärer Unterricht stattfindet, gilt die Schulpflicht trotzdem. Darauf wies ein Sprecher der Bezirksregierung dem WDR gegenüber hin. Im Extremfall könnten "schwänzende" Schüler sogar mit einem Bußgeld belegt werden.

Das nordrhein-westfälische Schulministerium sagte der "Rheinischen Post": "Die Teilnahme an Schülerstreiks während der Unterrichtszeit darf nicht auf Kosten des Schulbesuchs gehen und ist daher unzulässig."

So kommentierten die streikenden Schüler diese Drohung auf Twitter:

Köln will Klimanotstand ausrufen

Am Dienstagnachmittag sollen nicht nur am Streik-Camp auf dem Alten Markt in der Kölner Altstadt stattfinden, sondern auch rund um eine Sitzung des Kölner Stadtrats. Der will nämlich den Klimanotstand ausrufen. Das ist zwar vor allem ein symbolischer Akt – er zeigt aber, wie ernst die lokale Politik die Klimakrise nimmt. Andere Städte sind diesen Schritt bereits gegangen, etwa Heidelberg, Münster oder Bonn.

So sah es im FFF-Streikcamp am Montag aus:

(fh)

#FridaysForFuture: Schüler erklären, warum sie demonstrieren

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Greta Thunberg geht an ihrem 17. Geburtstag demonstrieren

Mit 15 setzte sie sich aus Protest für das Klima vor das Parlament in Stockholm, mit 16 wurde sie weltberühmt – nun ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg 17 Jahre alt geworden.

Geburtstag hin oder her, auch an ihrem Ehrentag – einem Freitag und damit ihrem Protesttag – stand sie frühmorgens vor dem Stockholmer Reichstag und protestierte mit ihrem Schild für den Klimaschutz. "School strike week 72" schrieb die Schwedin auf Twitter, Schulstreikwoche 72. Ihre weiteren …

Artikel lesen
Link zum Artikel