Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Bild: eckhard stengel/imago

Polizei ermittelt gegen Rechtspopulisten – er habe den Haftbefehl von Chemnitz gepostet

Die Polizei nahm ihn wegen einer Messerattacke auf einen Chemnitzer fest. Bereits am vergangenen Mittwoch haben bislang Unbekannte den zugehörigen Haftbefehl eines verdächtigen Mannes aus dem Irak online gestellt – er kursiert vor allem in rechten Kreisen auf Social Media. Teilweise ist das Dokument vollständig lesbar, mit Anschrift des Verdächtigen und Namen von möglichen Verfahrensbeteiligten.

Unter den Nutzern, die den Haftbefehl verbreiteten, ist offenbar auch der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Jan Timke aus Bremerhaven.

Timke, der vor seiner Politikerkarriere beim Bundeskriminalamt (BKA) tätig war, kündigte an, sich im Laufe des Tages zu den Vorwürfen äußern zu wollen. Eine Festnahme gab es am Mittwochabend nicht. 

Der Tag – was heute noch wichtig ist:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie rechte Alternativmedien aus Angst Geld machen – und ganz nebenbei diesen Mann erfinden

Rechte und verschwörungstheoretische Seiten bewerben die "Capitol Post", ein angebliches Enthüllungsmagazin, das einen Blick "hinter die Kulissen der Mächtigen" verspricht. Die Verkaufstaktik: Ängste schüren. Dahinter steckt ein ausgeklügeltes System voller Lügen.

Sie nennen sich "Journalistenwatch", "Freie-Presse.net", oder "Watergate.tv". Für viele, die im Internet und auf der Straße gegen die angebliche "Lügenpresse" demonstrieren, sind sie bevorzugte Informationsquellen. Ob ihre Artikel …

Artikel lesen
Link zum Artikel