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Verdächtiger von Chemnitz soll gefälschte Dokumente vorgelegt haben

Der Anlass für die Ausschreitungen in Chemnitz war eine tödliche Messerattacke auf einen 35-Jährigen. Über einen der Tatverdächtigen werden mehr und mehr Details bekannt.

Zwei "Totalfälschungen" unter seinen Dokumenten

Wie der "Spiegel" nun unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtet, legte A. bei seinem Asylantrag zudem gefälschte Dokumente vor. Zwei von A. vorgelegte Personaldokumente seien "Totalfälschungen" gewesen.

Laut "Spiegel" befragte ihn das Bamf zweimal, zuletzt wenige Wochen vor der tödlichen Messerattacke von Sonntag. Yousif A. habe den Beamten laut seiner Asylakte erzählt, warum er angeblich aus der nordirakischen Provinz Ninive fliehen musste: Weil er dort in ein Mädchen verliebt gewesen sei und Ärger mit dessen Vater und Onkel bekommen habe. Diese hätten ihn verprügelt und mit einem Messer verletzt.

Weiter heißt es in dem Bericht, das Bamf habe A.s Angaben für unglaubwürdig gehalten und seinen Asylantrag mit Datum vom 29. August 2018 abgelehnt – also drei Tage, nachdem er in Chemnitz zugestochen haben soll.

Yousif A. war laut "Spiegel" Ende Oktober 2015 über die Balkanroute nach Deutschland gekommen. Gegen die Ablehnung seines Asylantrags durch das Bamf wehrte sich A. erfolgreich vor Gericht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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