Sollen künftig weniger Kot in München hinterlassen: Tauben.
Sollen künftig weniger Kot in München hinterlassen: Tauben.Bild: iStockphoto

Taubenfüttern wird in München teurer als Falschparken 💩💩💩

13.03.2018, 10:4213.03.2018, 11:00

Die Münchner haben ein Problem mit Tauben. Weil es in der bayerischen Stadt zu viele davon gibt, will der Stadtrat ein allgemeines Fütterungsverbot verhängen. Das berichtet die "Abendzeitung München". 

Richtig teuer wird es für diejenigen, die trotzdem Brotkrumen verstreuen. Dann droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 Euro.

Taubenfüttern teurer als Falschparken

Am Dienstag wird das Taubenfütterungsverbot vom Stadtrat entlassen. Eine solche Verordnung gab es in München schon einmal. Nach 20 Jahren Geltungsdauer ist diese allerdings aber am 31. Oktober 2016 ausgelaufen.

Während die Verordnung in Kraft war, gingen bei der Bußgeldstelle des KVR jedes Jahr etwa 50 bis 70 Anzeigen ein, berichtet die Zeitung. 

Wiederholungstäter müssen mit harten Strafen rechnen: Die Sätze betragen bis zu 1000 Euro –  und das ist deutlich teurer als Falschparken.

Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bald nicht mehr strafbar – Gesetzentwurf vorgestellt

Ärzte und Ärztinnen können wohl schon bald öffentlich über verschiedene Möglichkeiten für Schwangerschaftsabbrüche in ihrer Praxis informieren, ohne dafür eine Strafe fürchten zu müssen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) legte am Montag einen Entwurf für die Aufhebung des Paragrafen 219a Strafgesetzbuch vor, der bisher die "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft" verbietet. Als "Werbung" im Sinne des Gesetzes gelten schon ausführliche Informationen über verschiedene Methoden des Schwangerschaftsabbruchs sowie die damit jeweils verbundenen Risiken.

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