Deutschland
Nach den Lockerungsma

Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind während des aktuellen Teil-Lockwdowns deutlich voller als während der ersten Phase strenger Corona-Beschränkungen im Frühjahr. Bild: imago images / Ralph Peters

"Züge voller als im ersten Lockdown" – Aber minus 42 Prozent in 2020

Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind während des aktuellen Teil-Lockwdowns deutlich voller als während der ersten Phase strenger Corona-Beschränkungen im Frühjahr. "Die Züge sind voller als beim ersten Lockdown. Unsere Kunden sollen sicher reisen können, deshalb halten wir unser Angebot hoch", sagte eine Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" berichtet, dass die Nachfrage nach Bahnfahrten derzeit etwa dreimal so hoch sei wie im Frühjahr, als zum ersten Mal strenge Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie galten, etwa die weitgehende Schließung von Hotels und Restaurants sowie Kontaktbeschränkungen.

42 Prozent weniger Passagiere

Von Anfang Januar bis Ende Oktober 2020 sind dem Bericht zufolge 42 Prozent weniger Menschen im Fernverkehr gereist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In diesem Jahr seien bisher 72 Millionen Passagiere in Fernzügen gereist, 53 Millionen weniger als in den ersten zehn Monaten 2019. Die Auslastung der Züge liege derzeit zwischen 20 und 25 Prozent.

ARCHIV - 27.07.2020, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Reisender mit Mund- und Nasenschutz sitzt in einem Zug der Deutschen Bahn, hinter dem ein ICE der Deutschen Bahn steht. (zu dpa «Mit weniger Fahrgästen - Bahn hält Kurs auf Pünktlichkeitsziel») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Insgesamt sind dennoch deutlich weniger Passagier unterwegs, als im Vorjahr. Bild: dpa / Sebastian Gollnow

Unter anderem durch kürzere Züge und weniger internationale Verbindungen sei die Zahl verfügbarer Sitzplätze im Fernverkehr auf 85 Prozent reduziert worden. Um ausreichend Abstand und weiterhin Fernfahrten zu ermöglichen, will das Bundesunternehmen aber grundsätzlich an Fahrplan und Streckennetz festhalten.

(lau/dpa)

"Ich bin es leid": Virologin Brinkmann mit leidenschaftlichem Appell

Auf der Bundespressekonferenz am Dienstag sprachen unter anderem Jens Spahn und der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade. Spahn sprach im Zusammenhang mit Corona von einer "Mammutaufgabe" für Regierung und Gesellschaft.

Zu Gast auf der Bundespressekonferenz war auch Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Sie kam erstmal einige Minuten zu spät, weil ihr Zug Verspätung hatte. Dafür legte sie dann umso vehementer los.

"Ich habe kein Skript …

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