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Nach Vergleich mit Nazimode – C&A entfernt Kinderpulli aus Sortiment

Der ging in die Hose – oder besser gesagt in den Pulli. Das Bekleidungsgeschäft C&A hat in seinem Onlineshop einen Hoodie angeboten, der Neonazi-Mode ähnelt. Das finden zumindest einige Twitter-User.

Der Frakturschriftzug "Division" in der Farbkombination schwarz-weiß-rot erinnere an die Symbolik des Dritten Reichs und ist heutzutage oft auf Bekleidungsstücken von Neonazis zu sehen.

Ein Twitter-User machte den Bekleidungskonzern darauf aufmerksam. 

Hier der Tweet:

Auch die "taz" berichtete darüber. Laut "taz" wird der Begriff "Division" wegen seiner militärischen Bedeutung oft in rechtsradikalen bis neonazistischen Kreisen benutzt, so etwa bei der Rechtsrock-Band "Division Alemania" oder der rechtsextremen Jugendorganisation "Division Franke"n. 

C&A sah sich gezwungen, auf den kritischen Tweet zu reagieren. Sie entschuldigten sich ebenfalls in einem Tweet für den Fauxpas. Es sei ihnen nicht bewusst gewesen, dass der Hoodie an Neonazi-Mode erinnere. Weder stünden sie in einer Beziehung zu Division Alemania, noch sei eine Ähnlichkeit beabsichtigt gewesen. Als Konsequenz nahmen sie den Hoodie am Freitag umgehend aus dem Sortiment. Immerhin, so kann niemand auch unfreiwillig zum Träger von Nazi-Symbolik werden.

Hier die Stellungnahme von C&A:

Gegenüber der "taz" sagte ein Sprecher von C&A, man nehme den Vorfall ernst und "zum Anlass, unsere Design-, Schulungs- und Freigabeprozesse nochmal zu überprüfen." 

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Modekonzerne wegen Kleidungsstücken in der Kritik stehen. Erst im Januar diesen Jahres etwa sah sich die schwedische Bekleidungsfirma H&M mit Rassismusvorwürfen konfrontiert, als sie einen schwarzen Jungen in einem Pullover mit dem Aufdruck "Coolest Monkey in the Jungle" abbildeten. 

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