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Helene Fischer äußert sich zur Farid Bang und Kollegah – BMG distanziert sich von Rappern

Die Debatte um die Echo-Verleihung geht in die nächste Runde. Schlager-Überstar Helene Fischer schrieb bei Facebook, sie habe den Auftritt von Kollegah und Farid Bang  "unangemessen und beschämend" gefunden. Dieser Musikpreis sei jahrelang ein Publikumspreis gewesen, auf den man stolz sein konnte.

Sie habe sich über jeden einzelnen sehr gefreut, schrieb die 17-fache Preisträgerin: 

"Trotzdem finde ich, hätte man vorher überlegen sollen, ob man Gewalt, Hass und Wut eine solch große Präsenz im Fernsehen geben muss. Ich nehme an, dass ihr mir zustimmt, wenn ich hier sage: Nein."

Hier ihr ganzes Statement:

Und auch die Plattenfirma hat die Rapper nun fallen gelassen:

Das Musikunternehmen BMG stoppte die Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang laut einem Bericht der "FAZ".

"Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen."

BMG-Vorstandschef Hartwig Masuch

Die Bertelsmann Music Group (BMG) hatte in Kooperation mit den Musik-Labels der Rapper Farid Bang und Kollegah, Banger Musik und Alpha Music Empire, das umstrittene Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" veröffentlicht – mit antisemitischen Textzeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow". 

(czn/dpa)

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