Deutschland
People take part in the Global Climate Strike of the Fridays for Future movement in Berlin, Germany, September 20, 2019. REUTERS/Christian Mang

Demonstranten bei einer Klima-Demo in Berlin. Bild: REUTERS/Christian Mang

Neuer Aktionstag! Fridays for Future ruft erneut zum weltweiten Streik auf

Der 20. September ist noch gar nicht lange her und der nächste globale Klimastreik ist schon geplant! Die Bewegung Fridays for Future hat für den 29. November erneut einen globalen Streik angekündigt.

Streik vor dem Meeting der Großen

Er findet direkt vor Beginn der Weltklimakonferenz in Chile (2. bis 13. Dezember) statt. In über 100 Städten seien bereits Aktionen geplant, teilten die Organisatoren mit. Neben klassischen Streiks solle es auch "kreative Proteste" geben.

Fridays for Future kritisieren die Bundesregierung

In einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief an die Spitzen der Bundesregierung und Regierungsparteien bezeichnet die Fridays-for-Future-Organisation die Entscheidungen der großen Koalition in Sachen Klimaschutz als "politische Bankrotterklärung".

Fridays-for-Future-Organisation über die Klimapolitik der Bundesregierung:

"Zwar behaupten Sie inzwischen, Fridays for Future hätte Sie aufgerüttelt – doch angesichts dieses lächerlichen Maßnahmenpakets befinden Sie sich offenbar weiterhin im politischen Tiefschlaf."

Und weiter: "Mit dem Eckpunktepapier ignorieren Sie nicht nur den Wunsch Hunderttausender junger Menschen nach einer lebenswerten Zukunft, sondern auch die Weckrufe aus der Wissenschaft und aus breiten Teilen der Bevölkerung."

Die Bundesregierung hatte am 20. September Eckpunkte eines Maßnahmenpakets zum Klimaschutz beschlossen. Unter anderem soll ein CO2-Preis klimaschädliche Brennstoffe aus Öl, Erdgas und Kohle verteuern.

In den Bereichen Verkehr und Heizen will die Bundesregierung 2021 mit 10 Euro pro Tonne Kohlendioxid (CO2) einsteigen. Kritiker finden diesen Preis zu niedrig.

(lin/dpa)

Viel Urlaub, wenig CO2: So gehts!

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum ich auf Airbnb verzichten werde – und ihr das auch tun solltet

Airbnb startet seinen neuen Service "Airbnb Luxe": Eine Nacht kostet dort bis zu 17.000 Euro – Köchin und Putzpersonal inklusive, Concierge kann dazu gebucht werden, ebenso der Tennistrainer. Warum das ein guter Zeitpunkt ist, Airbnb zu hinterfragen und warum wir Teil des Problems sind.

"Suche dringend eine Wohnung in X" ist der Satz, der bei mir und bis hinein in den erweiterten Freundeskreis Übelkeit, Angst, (Selbst-)Mitleid und Verzweiflung auslöst. Denn ich wohne in Berlin und hier eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist, ist kaum möglich.

Ich kenne niemanden, der einfach so mal eine Wohnung gefunden hat. Aber ich kenne sehr viele Leute, die ständig Airbnb-Wohnungen mieten, wenn sie in Urlaub fahren. Doch Airbnb ist schon lange nicht mehr die coole Austauschplattform, …

Artikel lesen
Link zum Artikel