Deutschland
Hannover Fahrzeug durchbricht Sicherheitsbarrieren am Flughafen Hannover, 29.12.2018 Einsatzfahrzeuge stehen um das festgesetzte Fahrzeug auf dem Vorfeld an Start-/Landebahn Sued Fahrzeug durchbricht Sicherheitsbarrieren am Flughafen Hannover *** Hanover Vehicle breaks through security barriers at Hanover Airport 29 12 2018 Emergency vehicles stand around the fixed vehicle on the apron at the start Runway South Vehicle breaks through security barriers at Hanover Airport Copyright: xEIBNER/DanielxReineltx EP_DRT

Einsatzkräfte am Flughafen Hannover am Samstagabend. Bild: imago

Mann im Drogen-Rausch legt Flughafen Hannover lahm

Nach einem Sicherheitsvorfall auf dem Vorfeld ist der Flugbetrieb wieder angelaufen. Der Betrieb wurde um 20.06 Uhr wieder aufgenommen, wie der Flughafen Hannover-Langenhagen am Samstagabend mitteilte.

Eine Vorfeld-Streife der Bundespolizei habe den Zwischenfall sofort bemerkt und umgehend die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren. Wie die Polizeidirektion Hannover und die Bundespolizeidirektion Hannover am Abend gemeinsam mitteilten, hielt der BMW auf dem Vorfeld unter einem mit 172 Fluggästen besetzten Airbus A320 einer griechischen Fluggesellschaft. Dort sei der Mann von Beamten der Bundespolizei in seinem Wagen überwältigt worden.

Das Motiv des Mannes war zunächst weiter unklar. Bei einem Drogenschnelltest wurden Kokain und Amphetamin bei ihm nachgewiesen, wie der Sprecher der Bundespolizei sagte. Es sei nicht auszuschließen, dass der Mann aufgrund des Drogenkonsums verwirrt war.

Die Befragung des Mannes dauerte am Abend weiter an. Seine Identität war noch nicht abschließend bestätigt. Laut Polizei sagte er aus, 21 Jahre alt zu sein und aus Polen zu stammen. Ersten Erkenntnissen zufolge habe er keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Gefährliche Gegenstände wurden bei dem Mann nicht gefunden. Auch Hinweise auf Sprengstoff gebe es nicht. 

(pb/afp)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Meinung

Hinter den schrecklichen Rassismus-Fällen bei der Polizei steckt eine gute Nachricht

Berlin: Polizisten fabulieren in einer Chatgruppe über "Merkels Gäste", die "wie Heuschrecken" über Europa kämen. Essen: Polizeibeamte verschicken Bilder von Adolf Hitler und von einem Flüchtling in einer Gaskammer. Das sind nur die jüngsten dokumentierten Fälle von Rechtsextremismus in deutschen Polizeibehörden, die in den vergangenen Monaten öffentlich geworden sind.

Es sind ekelerregende Einblicke in die Gedankenwelt von Menschen, die in einem demokratischen Rechtsstaat nie Zugriff auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel