Deutschland
Bild

Vor dem Zoo wird den verstorbenen Tieren gedacht. Bild: dpa

2 Affen überlebten Brand in Krefelder Zoo: So geht es ihnen

An Silvester brannte ein Affenhaus im Krefelder Zoo. 30 Tiere kamen dabei ums Leben, das Gehege wurde zerstört und ist einsturzgefährdet. Ausgelöst wurde das Feuer durch eine Himmelslaterne.

Bild

Das zerstörte Affenhaus. Bild: dpa

Die Anteilnahme in der Bevölkerung war groß. Vor dem Krefelder Zoo versammelten sich in den folgenden Tagen Menschen und trauerten um die gestorbenen Affen. Die Unterstützung überwältigte den Zoo, ließ eine Sprecherin mitteilen.

Wie geht es den zwei überlebenden Affen?

Doch die gute Nachricht: Zwei Affen haben überlebt. Es geht ihnen den Umständen entsprechend. Das teilte der Zoo auf seiner Facebookseite mit. "Den beiden geht es sechs Tage nach dem Brand gesundheitlich gut. Beide essen und trinken gut", heißt es. Aktuell seien sie noch in den Krankenräumen, werden aber in den nächsten Tagen einen andere, nicht einsehbaren Abschnitt des Gorillahauses beziehen, so der Zoo weiter.

Die beiden Tiere müssen sich erholen. Durch den Brand haben sie Verbrennungen an Händen, Füßen und im Gesicht erlitten. Doch das Fell ist noch vollständig erhalten. Auch die Betreuung der Affen scheint den Tieren gut zu tun. Es gebe ihnen seelischen Halt. Aus diesem Grund gäbe es noch keine konkreten Umzugspläne der Affen, schreibt der Zoo in seiner Mitteilung.

Eine Beerdigung wird es für die Affen nicht geben. Da es sich bei ihnen nicht um Haustiere, sondern um Wildtiere handele, sei dies nicht erlaubt, erläuterte die Zoosprecherin Petra Schwinn.

(lin)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Menschen finden Hund in Kirche – mit "Es tut mir leid"-Zettel um den Hals

Ein Staffordshire Terrier ist in einer Kirche im englischen Blackpool entdeckt worden. Um seinen Hals war eine Nachricht seines ehemaligen Besitzers gebunden, auf der unter anderem stand: "Ich liebe dich und es tut mir so so so leid". Darauf erklärte der Besitzer, warum er seinen Hund aussetzte.

Auf dem handgeschriebenen Zettel stand:

Über den dramatischen Fund, den Mitarbeiter der Kirche schon am 18. Dezember machten, berichtete nun unter anderem die britische "Huffpost".

Offensichtlich hatte der …

Artikel lesen
Link zum Artikel