BERLIN, GERMANY - NOVEMBER 10: Horst Seehofer, chairman of the Christian Social Union (CSU) arrives for another day of coalition negotiations on November 10, 2017 in Berlin, Germany. The German Christian Democrats (CDU), along with their Bavarian sister party, the CSU, the Free Democratic Party (FDP) and the German Greens Party (Buendnis 90/Die Gruenen), are now in the second phase of negotiations to form a new German government following elections in September. So far progress has been slow as the four parties have strongly divergent views on a host of issues including climate and refugees policy. (Photo by Michele Tantussi/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

"Heimat"-Minister Seehofer bleibt ein Konzept schuldig

Fast einen Monat nach Vereidigung der neuen Bundesregierung steht noch nicht endgültig fest, wie Innenminister Horst Seehofer die Ressorts Heimat und Wohnen in sein Haus integrieren wird.

Auf eine kleine Anfrage der Grünen hieß es:

Die "anstehenden organisatorischen Veränderungen sind hinsichtlich Art und Umfang noch nicht abschließend geklärt"

RND/dpa

"Zurzeit werden die Vereinbarungen zum Übergang der Aufgaben und Stellen abgestimmt."

Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Hasselmann, bezeichnete die bisherigen Ankündigungen Seehofers als "viel heiße Luft".

Hasselmann sagte:

"Auf Nachfrage entpuppt sich Seehofers neues Bundesinnenministerium mit Bauen, Wohnen und Heimat als komplett unausgegorene Angelegenheit"

dpa/rnd

Niemand wisse so recht, was es mit dem Ressort "Heimat" auf sich habe. "Die Antwort macht deutlich: Da wurde extra für Seehofer ein Ministerium ohne inhaltliche Grundlage sachfremd zusammengeschustert." Die große Koalition hatte den Verantwortungsbereich des Innenministeriums um die zuvor im Umweltministerium angesiedelten Schwerpunkte Stadtentwicklung, Wohnen und Bauen erweitert.

(mbi/dpa)

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