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BERLIN, GERMANY - JULY 31: Defense Minister Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) arrives for the weekly German federal Cabinet meeting on July 31, 2019 in Berlin, Germany. High on the meeting's agenda was discussion of taxes on electric vehicles.  (Photo by Adam Berry/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Beim Thema AfD widerspricht Kramp-Karrenbauer Stimmen aus der eigenen Partei

Für viele in und außerhalb der CDU ist es ein Schreckensszenario: Eine Regierungskoalition mit der AfD in den Ost-Bundesländern. Dabei gibt es durchaus prominente Stimmen in der Union, die so etwas ziemlich gut finden würden. Die Chefin will diesem Treiben jetzt offensichtlich ein Ende machen.

Warum erwähnt AKK auch die Linken?

Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben hatte zuletzt auch ein Bündnis mit der Linkspartei nicht ausgeschlossen. "Die CDU muss bereit sein, über ihren Schatten zu springen", sagte er etwa dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Es ist besser, aufeinander zuzugehen als Feindbilder aufrechtzuerhalten."

Kramp-Karrenbauer sagte nun, man nutze die letzten Tage eines Wahlkampfes dafür, für den eigenen Wahlsieg zu kämpfen, und nicht dafür, sich Gedanken zu machen, mit wem man nachher möglicherweise regiere.

(mbi/dpa)

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Nach Frankenstein: AfD und CDU bilden erneut Fraktionsgemeinschaft

Sie hat es offenbar wieder getan. Recherchen des Politikmagazins "Report Mainz" zufolge soll die CDU mit einem AfD-Kandidaten im Gemeinderat von Eilsleben bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt eine Fraktion bilden.

Und das, obwohl die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer eine Zusammenarbeit ihrer Partei mit der AfD ausgeschlossen hat und nicht müde wird, auf den entsprechenden Hamburger Parteitagsbeschluss vom Dezember 2018 zu verweisen. Doch offenbar kommt der Appell in den Kommunen nicht so …

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