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Demonstranten am Mittwochmorgen in Berlin. Bild: picture alliance/dpa

Hunderte Klimaschutz-Aktivisten blockieren Berliner Marschallbrücke

Mehrere hundert Klimaaktivisten des Bündnisses Extinction Rebellion haben sich am frühen Mittwochmorgen auf der Berliner Marschallbrücke im Regierungsviertel versammelt.

Die Polizei rief die Demonstranten bei Twitter dazu auf, "keine weiteren sperrigen Gegenstände mit auf die Brücke zu nehmen". Einige Demonstranten hätten "eine Art Floß" mit zu der Kundgebung gebracht, sagte die Sprecherin. Es würden keine weiteren sperrigen Gegenstände zugelassen. Die Polizei lobte aber auch, dass die Demonstranten einen Rettungsweg freihielten.

So geht es mit Extinction Rebellion heute weiter

Seit Montag gehen die Aktivisten in mehreren Ländern auf die Straßen. In Berlin rief die Bewegung dazu auf, unter anderem Brücken zu blockieren. Am Mittwoch wird es eine Kundgebung am Platz der Republik geben. Zunächst war die Demo vor dem Kanzleramt geplant.

In den kommenden beiden Wochen plant das Aktionsbündnis Proteste in rund 60 Städten rund um den Globus. In London, wo die Extinction-Rebellion-Bewegung im vergangenen Jahr geboren wurde, wurden seit Montag 471 Menschen vorübergehend festgenommen.

Die Bewegung Extinction Rebellion will mit Aktionen zivilen Ungehorsams den Druck auf Regierungen weltweit erhöhen, mehr gegen den Klimawandel zu tun.

(ll/afp)

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Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter in Baden-Württemberg, sieht mit Sorge, dass die "Querdenker" jetzt Kinder instrumentalisieren und warnt vor möglicher Gewalt durch Verschwörungsgläubige. Er erklärt, warum die Niederlage Donald Trumps die Bewegung hart trifft – und wieso diese sich gerade selbst zerlegt.

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