Deutschland
Bild

Bild: imago images/unsplash/watson montage

Dieses Duo liegt im Rennen um den SPD-Parteivorsitz vorne

Bald ist die Bewerbungsfrist für den SPD-Parteivorsitz vorbei. Und allmählich zeichnet sich ab, wer Chancen auf den schwierigen Posten haben könnte:

Jeweils sieben Prozent würden für Simone Lange und Alexander Ahrens sowie Christina Kampmann und Michael Roth stimmen. Noch bis zum 1. September läuft die Frist für Bewerbungen.

Für das RTL-"Trendbarometer" befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vergangene Woche 1042 SPD-Mitglieder.

Gespalten in der GroKo-Frage

In der Frage, wie es mit der großen Koalition weitergehen soll, sind die SPD-Mitglieder gespalten. Eine Mehrheit von 54 Prozent der Befragten ist zwar dagegen, das Bündnis mit der Union "so bald wie möglich" zu beenden. Immerhin 42 Prozent der SPD-Mitglieder sind aber dafür.

Nur knapp die Hälfte (49 Prozent) der Befragten ist der Ansicht, dass die Politik der SPD in der großen Koalition in Übereinstimmung mit sozialdemokratischen Werten steht. Dagegen verneinen dies 48 Prozent der SPD-Mitglieder.

Wird der Wahlkampf zum GroKo-Lagerwahlkampf?

Der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sagte, dass die Wahl der neuen Parteispitze keine Abstimmung über die Große Koalition sei. Die Frage nach dem Regierungsbündnis habe bei den Fragen auf den geplanten Regionalkonferenzen einen "verschwindend kleinen Anteil", sagte Schäfer-Gümbel im ZDF-"Morgenmagazin" mit Verweis auf eine Befragung unter Parteimitgliedern. Die Mitglieder interessierten sich mehr dafür, welche Rolle die Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert einnehme, sowie für die Themen Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Kandidat Lauterbach war kürzlich anderer Meinung. In der Talkshow "Maybrit Illner" sagte er vorige Woche, er erwarte einen Lagerwahlkampf mit Kandidaten, die sich für oder gegen die GroKo positionierten.

(fh/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Özdemir weist Passanten während TV-Interviews in Stuttgart zurecht

Die Chaos-Nacht von Stuttgart ist aufgeräumt – die Aufarbeitung der Randale in der Nacht auf Sonntag aber hat gerade erst begonnen.

Am Sonntag machte sich der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir ein Bild von der Lage in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs. In einem kurzen Gespräch mit einem Reporterteam der "Welt" kam es dabei zu einem brachialen Wortwechsel mit einem Passanten.

Özdemir erklärte gerade, dass die Ermittlungen schwierig würden, gerade weil die Randale offenbar keinen …

Artikel lesen
Link zum Artikel