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Aktivisten der Seenotrettung ziehen Wahrzeichen in Berlin die Rettungsweste an

Die Aktivisten gehörten zur Rettungsorganisation Seebrücke und sie hatten einen Plan für Berlin. Einem der bekannten "Molekule Man" zogen sie in den frühen Morgenstunden am Freitag eine Rettungsweste an.

Eine andere Figur bekam übrigens eine schwarze Augenbinde. Dahinter steckt ein Protest gegen die europäische Flüchtenden-Politik. Immer wieder werfen Rettungshelfer der EU vor, Flüchtende und deren Helfer gezielt zu kriminalisieren und ihre Arbeit bei Rettungsaktionen im Mittelmeer zu erschweren.

Nach Rücksprache mit der Polizei, so meldet der rbb, haben die Aktivisten am Vormittag ihre Aktion wieder beendet. Festgenommen wurde niemand.

Die Rettungsweste soll auf die zahlreichen Opfer hinweisen, die noch heute bei der gefährlichen Flucht über das Mittelmeer nach Europa ertrinken. Ihre zu kleinen und überfüllten Boote entern im Wasser, und auch die Rettungswesten können den Menschen nicht mehr helfen.

Seit geraumer Zeit kleiden sich deshalb immer wieder Prominente und Aktivisten selbst in der Rettungsweste, um ihre Solidarität mit den Opfern auszudrücken.

(mbi)

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