Deutschland
 Deutscher Bundestag, 193. Sitzung Plenum und Debatte Aktuell, 20.11.2020, Berlin, Dr. Bernd Baumann im engen Gespraech und Dialog mit Alexander Gauland im Vorfeld der Aktuellen Stunde zur Bedraengung von Abgeordneten im Plenum bei der 193. Sitzung des Deutschen Bundestag in Berlin Berlin Berlin Deutschland *** German Bundestag, 193 Session Plenary and Debate Current Affairs, 20 11 2020, Berlin, Dr Bernd Baumann in close discussion and dialogue with Alexander Gauland in the run-up to the Current Affairs Hour on the harassment of Members of Parliament in the Plenary at the 193 Session of the German Bundestag in Berlin Berlin Germany

Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion Bernd Baumann (l.o.) im Dialog mit Franktionsvorsitz Alexander Gauland (r.). Bild: imago images / Political-Moments

AfD-Abgeordnete sollen sich für Störer im Bundestag entschuldigen

Nach den Störaktionen von Gästen auf den Fluren des Bundestages sollen sich zwei Abgeordnete der AfD entschuldigen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr, fasste die AfD-Fraktion am Freitag in einer Sondersitzung einen entsprechenden Beschluss.

Entschuldigungsschreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble

Es werde ein Entschuldigungsschreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) verfasst, das von den Abgeordneten Petr Bystron und Udo Hemmelgarn unterzeichnet werde. Die Gäste, die sich auffällig verhalten hätten, dürften künftig nicht mehr an Veranstaltungen der Fraktion im Bundestag teilnehmen.

Während der Bundestagsdebatte waren am Mittwoch, als im Plenum über den Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie gesprochen wurde, auf den Fluren des Reichstagsgebäudes Abgeordnete von Besuchern belästigt, gefilmt und beleidigt worden. Betroffen waren unter anderem Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle. In einem Sicherheitsbericht der Bundestagspolizei war die Rede von insgesamt vier Besuchern von den drei AfD-Abgeordneten Hemmelgarn, Bystron und Hansjörg Müller eingeladen.

(vdv/dpa)

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