FC Bayern München-Eintracht Frankfurt 5-1 v,l, Uli Hoeness;Karl-Heinz Rummenigge; FC Bayern München

Bayerns Bosse Ui Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Bild: www.imago-images.de/watson montage

"Geht's um das Gemeinwohl, der FC Bayern würde absteigen" – zeigt Studie

Manche kümmern sich um die Gesellschaft, andere nicht. So könnte man die These einer neuen Studie zusammenfassen, die danach fragt: Welche Unternehmen und Organisationen kümmern sich eigentlich um das Gemeinwohl in Deutschland? Also, um unseren Zusammenhalt, unsere Moral und unsere Lebensqualität.

Der "Gemeinwohl-Atlas" der Universität St. Gallen und der Leipzig Graduate School of Management hat tausende Teilnehmer für diese Studie zu deren Vertrauen in Unternehmen und Organisationen befragt. Herauskam:

Wem die Menschen vertrauen

Der "Gemeinwohl-Atlas"

11.769 Personen haben die Studienmacher mittels Online-Fragebogen im Februar und März befragt. Im Mittelpunkt standen Fragen nach deren Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle, positiven sozialen Beziehungen, Selbstwerterhalt und generell positiven Erfahrungen. Aus diesen vier Bereichen setzen die Macher den Begriff "Gemeinwohl" zusammen.

Wem die Menschen nicht vertrauen

Die Befragten machten im Falle der Automobil-Branche vor allem die Diesel-Affäre für den enormen Vertrauensverlust verantwortlich. Nicht nur seien die Autos von Herstellern wie VW unattraktiver geworden, auch fühlen sich die Studienteilnehmer nicht ausreichend über die Abgasaffäre informiert.

Bei der Frage nach Sportvereinen ist vor allem das Vertrauen in den DFB und den FC Bayern München gesunken.

"Geht es um das Gemeinwohl, würde der FC Bayern absteigen", sagte Timo Meynhardt zu Watson, der als Wirtschaftspsychologe mit für die Studie verantwortlich ist.

Er schränkt allerdings ein, dass das Vertrauen auch etwas mit dem Alter zu tun habe. "Je älter wir werden, desto mehr vertrauen wir den Fußballvereinen", erklärte Meynhardt.

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