Soccer fan cheering at the game. Holding national team flag, with color paint on face. Studio shot

getty images/imago photothek/ watson montage

Maaßen macht Stimmung gegen Zuwanderung – und das Netz reagiert mit einem neuen Meme

Es ist einer dieser Sätze mit Meme-Potential. Hans-Georg Maaßen, der ehemalige oberste Schützer unserer Verfassung, sagte ihn jüngst vor einem Ortsverein der Christdemokraten in Weinheim, Baden-Württemberg. Im Hintergrund prangerte währenddessen das Wappen der sogenannten "Werte Union", das ist jene sehr kleine, aber auch sehr laute Splittergruppe innerhalb der CDU, die die Partei nach rechtsaußen und hin zur AfD führen möchte. Auch Maaßen gehört dazu.

Der sagte wohl deshalb: "Ich bin vor dreißig Jahren nicht der CDU beigetreten, damit heute 1,8 Millionen Araber nach Deutschland kommen." In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen erklärte Maaßen übrigens auch, er empfinde es als "unverschämt", ausgerechnet in die rechte Ecke gestellt zu werden. Direkt nebeneinander wirken diese beiden Zitate fast absurd.

Genauso absurd fanden auch viele User auf Social Media in den vergangenen Tagen das, was Maaßen da von sich gegeben hat. Seine Aussagen stehen gerade in einer Reihe mit anderen Zitaten prominenter CDU-Mitglieder.

Deshalb fühlten sich viele dazu veranlasst, ihre Meinung zur Sache zu sagen. Herausgekommen ist ein "Nicht in Deutschland, weil"-Meme.

Wir haben euch einmal die interessantesten Tweets dazu zusammengefasst:

Die Prominentesten

Die Großeltern

Die ehemaligen Soldaten

Hier war übrigens auffällig: Während unter all den anderen Aussagen durchaus diverse rechte Stimmen auftauchten, die Maaßen zu unterstützen versuchten, war das hier kaum der Fall: Viele Soldaten posteten ihre Dienstzeit und stimmten zu.

Es gab auch Gegner aus der CDU

Und einfach nur Menschen, die sich wehren wollen

(mbi)

Jodel bittet um neue Politikerberufe

1 / 14
Jodel bittet um neue Politikerberufe
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Warum gehst du zur Europawahl?

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Exklusiv

Wagenknecht im watson-Interview vor dem Linken-Parteitag: "Wir können uns als linke Partei nicht eins zu eins hinter die Ideen von Fridays for Future stellen"

Die Linken-Politikerin im Gespräch über ihre Beziehung zu Fridays for Future und Black Lives Matter, darüber, warum sie sich ausgerechnet am Gendern abarbeitet – und die Frage, warum sie sich über manche antirassistische Proteste nicht freuen kann.

Mit Sahra Wagenknecht und der Linken ist es kompliziert, seit Jahren schon. Wagenknecht, bis November 2019 Chefin der Linksfraktion im Bundestag, ist eines der wenigen Gesichter der Partei, die auch halbwegs politisch interessierte Menschen auf der Straße erkennen würden. Laut ZDF-"Politbarometer" aus dem Mai 2021 ist sie wieder einmal unter den Top 10 der deutschen Spitzenpolitiker – und hat bessere Sympathiewerte als die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Wagenknecht kann Reden …

Artikel lesen
Link zum Artikel