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Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni tot auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen-Istha gefunden worden. Bild: imago images / Hartenfelser

Fall Lübcke: Ermittler gehen von rechtsextremen Hintergrund aus – was wir bisher wissen

Die Bundesanwaltschaft geht im Fall erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handele es sich um den 45-jährigen Stephan E., sagte Behördensprecher Markus Schmitt am Montag in Karlsruhe.

Es gebe aber keine Anhaltspunkte dafür, dass der Tatverdächtige in eine rechtsterroristische Vereinigung eingebunden sein könnte.

Die Bundesanwaltschaft hatte zuvor die Ermittlungen in dem Mordfall an sich gezogen.

Das wissen wir bisher im Fall Lübcke

Am Sonntag war ein dringend Tatverdächtiger gefasst worden. Es soll Medienberichten zufolge Spuren in die rechtsextreme Szene geben.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni tot auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen-Istha gefunden worden. Laut Obduktion wurde der 65-Jährige mit einer Kurzwaffe aus nächster Nähe erschossen.

Im Zuge der Ermittlungen war vor gut einer Woche ein Mann an einer Urlauberfähre in Ostfriesland vorübergehend festgenommen worden. Seine Befragung ergab aber keine Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung. Er wurde daraufhin freigelassen.

Die Ermittler stellten klar, dass es sich bei dem am Samstag gefassten Tatverdächtigen nicht um den im Bereich des Fähranlegers in Harlesiel in Gewahrsam genommenen Mann handele.

(as/ll/afp/dpa)

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