Deutschland

Noch ein Strafbefehl gegen Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann

DRESDEN, GERMANY - APRIL 19: Lutz Bachmann, wearing black glasses, founder of the Pegida movement, arrives for the first day of his trial to face charges of hate speech on April 19, 2016 in Dresden, Germany. Bachmann is accused of rabble-rousing.The charges stem from Bachmann's Facebook descriptions of arriving refugees in Germany as

Bild: Getty Images Europe

Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann ist vom Amtsgericht Dresden erneut zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Nach einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" vom Dienstag wurde der Anwältin des 45-Jährigen ein Strafbefehl wegen Volksverhetzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zugestellt.

Bachmann soll die Hetzrede, die der deutsch-türkische Autor Akif Pirincci zum einjährigen Pegida-Jubiläum im Oktober 2015 in Dresden hielt, im Internet veröffentlicht haben. Pirincci war im September 2017 wegen seiner Hassrede gegen Muslime und Flüchende zu einer Geldstrafe von insgesamt 2700 Euro verurteilt worden.

Zweite Verurteilung nach 2016

Das Dresdner Amstgericht machte Bachmann ferner für einen Aufzug am Tag der deutschen Einheit 2016 verantwortlich.  Bachmann hatte damals im Netz zu Protesten gegen die Einheitsfeier der Bundesregierung in der Innenstadt aufgerufen. Anhänger der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung hatten den damaligen Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere Ehrengäste der Festveranstaltungen angepöbelt.

Bereits 2016 war Bachmann wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 9600 Euro verurteilt worden, weil er auf Facebook Flüchtlinge und Asylsuchende beschimpft hatte. (afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Palmer warnt bei Lanz vor "schwarzer Pädagogik" – und provoziert heftige Reaktionen

Boris Palmer ist auf vielen Arten anders. Der Tübinger ist wohl der einzige deutsche Bürgermeister, der regelmäßig in Talkshows sitzt und auch außerhalb seiner (gar nicht soo großen) Stadt sehr bekannt ist. Und Boris Palmer ist Grünen-Politiker – zum Leiden mancher Parteikollegen. Denn Palmer polarisiert. Am liebsten mit heiklen Positionen zu heiklen Themen wie Migration. Der grüne Rathauschef aus Tübingen sorgt so regelmäßig für deutschlandweite Diskussionen.

Am Donnerstagabend war der …

Artikel lesen
Link zum Artikel