Deutschland
Handgranate und Deutschlandfahne, Extremismus in Deutschland, Deutschland | handgranate with German flag, extremism in Germany, Germany | Verwendung weltweit

Bild: picture alliance / blickwinkel/M

Experte warnt vor "massiver Aufrüstung und Bewaffnung" bei Rechtsextremen

Die rechtsextreme Szene bewaffnet sich offensichtlich in zunehmendem Maße. Bei der Aufarbeitung rechtsmotivierter Straftaten seien im vergangenen Jahr deutlich mehr Waffen sichergestellt worden als im Jahr zuvor, hieß es am Samstag in einem Bericht des ARD-Hauptstadtstudios. Der Sender beruft sich auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion.

Das sagt ein Experte dazu:

Der Rechtsextremismus-Experte Matthias Quent vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) bezeichnet diese Entwicklung in der "Tagesschau" als "erschreckend". Sie zeige "eine massive Aufrüstung und Bewaffnung der rechtsradikalen Szene".

Diese bereite sich offensichtlich auf militante Angriffe auf Minderheiten, politische Gegner und Repräsentanten des Staates vor.

Quent warnt:

"Ihr Ziel ist die Einschüchterung der Gesellschaft und Vertreibung von Menschengruppen. Teile der Szene wollen sogar einen Bürgerkrieg."

quelle: tagesschau.de

Diese Waffen wurden festgestellt:

Unter den festgestellten Waffen waren dem Bericht zufolge Faustfeuerwaffen, Langwaffen, Kriegswaffen (oder wesentliche Teile davon), Spreng- und Brandvorrichtungen, Pyrotechnik, Sprengattrappen, Gas-, Luft-, Schreckschusswaffen, Hieb- und Stichwaffen, Reizgas- und Pfefferspray, Softair- und Gotchawaffen, Dekowaffen, Wurfgeschosse sowie gefährliche Werkzeuge.

(ll/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Linke bei "Lanz" über ihren Blumenwurf: "Tiefe Verachtung für Kemmerich"

Die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten beschäftigt weiter die Republik. Auch bei "Markus Lanz" versuchte am Mittwochabend eine Runde, die Ereignisse aufzuarbeiten. Dabei erklärte die Linke-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow die genauen Umstände ihres mittlerweile berühmten Blumenwurfs. Nach der Wahl von Thomas Kemmerich hatte sie dem FDP-Politiker einen Blumenstrauß vor die Füße geworfen.

Die Gäste bei "Lanz":

"Machtgeilheit" sei das Motiv von Kemmerich gewesen, antwortete …

Artikel lesen
Link zum Artikel