Deutschland

Von wegen gehackt: NRW-Ministerin tritt nach Fernseh-Affäre zurück

Die nordrhein-westfälische Agrar- und Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) hat am Dienstag ihren Rücktritt angekündigt.  (Bild)

Mit Amtsbeginn 2017 war Schulze Föcking ins Visier von Tierschützern geraten, die angebliche Tierschutz-Vergehen auf dem Bauernhof ihres Mannes in Nordrhein-Westfalen kritisiert hatten. 

Schulze Föcking am Dienstag:

"Die Aggressivität der Angriffe hat mich in eine ständige Anspannung versetzt - und nicht nur mich: Der Preis meines politischen Amtes für meine Familie ist zu hoch."

Zuletzt war Schulze Föcking aufgrund ihrer falschen Hacker-Affäre unter Druck geraten. Sie hatte von einer Hacker-Attacke gesprochen, als über ihren Privatfernseher per WLAN eine Aufnahme einer Landtagsdebatte über die Tierhaltung am Hof ihres Mannes abgespielt wurde.

Tatsächlich handelte es sich wohl um die Mitglieder von Schulze Föckings eigener Familie, die den Fernseher falsch bedient hatten. (t-online)

(pb)

Interview

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