Deutschland
WITTENBERG, GERMANY - MAY 06: Kevin Kühnert, head of Jusos, the youth arm of the German Social Democrats (SPD), poses for a photo during an event to promote SPD candidates in local city council elections on May 6, 2019 in Wittenberg, Germany. Kühnert recently made international headlines by voicing his opinion that large German corporations like BMW should be collectivized in order to democratize corporate profits. Many German politicians, including within the SPD, reacted to his comment with sharp criticism. (Photo by Jens Schlueter/Getty Images)

Kevin Kühnert Bild: Getty Images Europe

Kevin Kühnert und die Jusos sprechen sich für ein SPD-Spitzenduo aus

Er selbst wollte am Ende doch nicht antreten. Jetzt aber haben sich Kevin Kühnert und seine Jusos für ein Spitzenkandidaten-Duo beim internen Wahlkampf der SPD ausgesprochen. Spoiler: Es sind nicht Olaf Scholz und Gesine Schwan.

Was sagte Kevin Kühnert genau?

"Wir verstehen die Haltung zur Verteilungsgerechtigkeit deshalb als Gretchenfrage der programmatischen Erneuerung der SPD. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans trauen wir aufgrund ihrer bisherigen politischen Arbeit in besonderer Weise zu, unsere Erwartungen zu erfüllen", schreibt Kevin Kühnert.

Diese beiden wollen die Jusos: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans bewerben sich gemeinsam um den SPD-Parteivorsitz. Berlin 27.08.2019 Berlin Deutschland *** Saskia Esken and Norbert Walter Borjans apply together for SPD party chair Berlin 27 08 2019 Berlin Germany PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xThomasxImo/photothek.netx

Bild: www.imago-images.de

Weiter heißt es: Weil die Kandidaten Esken und Walter-Borjans die größte Nähe zu den Standpunkten der Jungsozialisten aufwiesen, bekämen sie die Unterstützung der Jusos. Auch allen anderen Kandidaten wolle man aber "Respekt" zollen. "Wir freuen uns, dass im bisherigen Wettbewerb um den SPD-Vorsitz viele Forderungen erhoben werden, für die wir Jusos teils seit vielen Jahren und gegen Widerstände kämpfen", schreibt Kühnert.

(mbi)

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