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Der Youtuber geht Horst Seehofer hart an. Bild: imago images / Future Image

Anschlag in Halle: Youtuber Rezo geht Seehofer im Gamer-Streit hart an

Nach dem rechtsextremen Anschlag auf eine Synagoge in Halle (Sachsen-Anhalt) hat Innenminister Horst Seehofer (CSU) mit der Forderung, Gamer in Zukunft genauer beobachten zu lassen, für Aufsehen gesorgt. Nun wird der Politiker dafür von Youtuber Rezo hart angegangen.

Rezo widerspricht Seehofer

Auf Twitter schreibt er:

"Wie kann man seinen Job immer und immer wieder so sehr verkacken? Er und seine Crew sind echt so krass inkompetent."

Rezo erhält viel Unterstützung

Die Community ist sich einig: Die Forderung von Horst Seehofer ist falsch. Christian Lindner (FDP) schrieb: "Mir fallen so viele Maßnahmen ein, die ergriffen werden sollten, um gegen Rechtsextremismus vorzugehen - Die 'Gamer Szene' unter Generalverdacht zu stellen, ist keine davon."

Und weiter: "Statt Generalverdacht gegen Gamer: Strukturen gegen Rechtsextremismus bei den Behörden ausbauen, Gewalt verherrlichende Foren beobachten, Flickenteppich von allein schon 16 Landesämtern für Verfassungsschutz straffen."

Horst Seehofer wird sich am Sonntagabend detailliert in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" äußern. Eins der Themen der Sendung ist "Rechtsextremismus im Cyberraum".

(hd)

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