Essen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland - Impfstart im Corona Impfzentrum Essen, Aufziehen der Impfspritzen, Impfstoff BioNTech-Pfizer, aus einer Ampulle werden 6 Impfdosen auf Impfspritzen gezogen. Essen Nordrhein-Westfalen Deutschland *** Essen, North Rhine Westphalia, Germany Vaccination start at the Corona Vaccination Center Essen, drawing up the vaccine syringes, vaccine BioNTech Pfizer, 6 vaccine doses are drawn from one ampoule onto vaccine syringes Essen North Rhine Westphalia Germany

Der Impfbeauftragte soll auch bei der Impfstoffversorgung helfen. Bild: imago images / Rupert Oberhäuser

Bundesregierung setzt Sonderbeauftragten für Impfstoffproduktion ein

Die Bundesregierung beruft nach "Spiegel"-Informationen einen Sonderbeauftragten für die Produktion von Corona-Impfstoff. Damit will sie die stockende Versorgung Deutschlands mit Vakzinen beschleunigen. Der neue Beauftragte soll vor allem Ansprechpartner für die Hersteller sein und ihnen dabei helfen, ihre Produktion zu steigern. Zu seinen Aufgaben zählt, dafür zu sorgen, dass die Unternehmen genügend Rohstoffe bekommen und die Lieferketten nicht ins Stocken geraten.

Den neu geschaffenen Posten wird Christoph Krupp übernehmen, bislang Sprecher des Vorstands der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Von dieser Tätigkeit wird er für die Dauer der befristeten Aufgabe freigestellt. Krupp ist langjähriger Vertrauter und Weggefährte von Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Zu dessen Zeit als Erster Bürgermeister Hamburgs leitete Krupp dort die Senatskanzlei.

Olaf Scholz schlug den neuen Impfbeauftragten vor

Der Vorschlag für einen Impfstoff-Beauftragten geht auf Scholz zurück. Vergangene Woche brachte er im Corona-Kabinett Krupp dafür ins Gespräch. Scholz ist schon länger unzufrieden mit der Versorgungslage in den Impfzentren. Krupp soll seinen neuen Job möglichst schon zum 1. März antreten. Er wird Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) unterstellt sein.

(lfr)

Jugendlicher bei "Lanz": "Ich wünschte, ich müsste hier nicht sitzen"

Während Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstagabend bei "Markus Lanz" davon spricht, wie gut die Inzidenzzahlen mittlerweile in großen Teiles seines Bundeslandes seien, warnt der Epidemiologe Prof. Gérard Krause die Politik davor, sich allein auf die Fallzahlen zu konzentrieren. Diese reichten nicht aus, um sich ein Bild vom großen Ganzen zu machen. Auch Kai Lanz, der mit 19 Jahren ein kostenloses Online-Seelsorge-Angebot initiiert hat, macht deutlich, wie es den …

Artikel lesen
Link zum Artikel