Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Offenbar sind Teile des Bamf-Skandals übertrieben dargestellt worden

13.06.18, 07:53 13.06.18, 10:17

Seit Wochen beschäftigt sich die Politik mit dem Bamf-Skandal: Gegen die ehemalige Behördenchefin der Bremer Außenstelle sowie drei Anwälte wird wegen "bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung" ermittelt.

Einem Bericht von NDR und Radio Bremen zufolge seien jedoch falsche Behauptungen im internen Revisionsbericht der Behörde aufgestellt worden.

Falsch sei zudem die Behauptung in dem Revisionsbericht gewesen, neben der damaligen Amtsleiterin seien auch weitere Mitarbeiter der Außenstelle in der Angelegenheit als "Beschuldigte" eingestuft worden.

Dies sei von der zuständigen Staatsanwaltschaft dementiert worden. Demnach ist die frühere Amtsleiterin die einzige Beschuldigte in dem Fall. Auch an Belastungszeugen, die in der Affäre bereits ausgesagt haben, gibt es laut dem Bericht offenbar Zweifel. 

(pb/dpa)

Die Bamf-Affäre ist zu verwirrend für dich? Dann schau doch mal in unsere Artikel-Sammlung!

Seehofer und 3 Andere – für diese Politiker wird's in der Bamf-Affäre ungemütlich

Das ist die Frau, die in der Bamf-Affäre Horst Seehofer herausfordert

"Ich glaube, Lindner war frustriert" – Renate Künast über Streit in der Opposition 

SPD droht Horst Seehofer in der Asyl-Affäre mit einem Untersuchungsausschuss 

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Lars Klingbeil rechnet mit Seehofer ab: "Entzaubert, gescheitert, nichts verändert"

Ein Interview mit SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil über Horst Seehofers stetig unstete Flüchtlingspolitik, die Umfragewerte der SPD und rot-grüne Machtperspektive für die Zeit nach 2021.

Herr Klingbeil, das Bittere zuerst: Jüngste Umfragen sehen Ihre Partei bei 17 Prozent. Wie sehr beunruhigt Sie das? Es war völlig klar, dass es bei dem Unions-Chaos der vergangenen Wochen keinen einzigen Gewinner gibt. Schlechte Umfragewerte sind natürlich nie schön, aber auch kein Grund, nervös zu …

Artikel lesen