27.03.20, Essen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland. . Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Corona Virus hat das Land NRW verschaerfte Sicherheitsmassnahmen zur Ausbreitung des Virus verhaengt. Es gilt ein generelles Kontaktverbot. Nur noch maximal 2 Personen duerfen sich zusammen im Freien bewegen. Desweiteren gilt es einen Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Menschen zu wahren. Junge Frau mit Mundschutz im Essener-Suedviertel. Alltagsleben waehrend der Corona Krise *** 27 03 20, Essen, North Rhine-Westphalia, Germany To protect against infection with the corona virus, the state of North Rhine-Westphalia has imposed tightened security measures for the spread of the virus A general ban on contact Only a maximum of 2 people may move outside together Furthermore, a safety distance of 1.5 to 2 metres from other people must be maint

Eine Frau in NRW trägt Mundschutz. Kommt bald das Ende des Kontaktverbots, aber eine Masken-Pflicht? Bild: imago images/Ralph Lueger

Spitzen-Politiker stellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Aussicht

Wie lange hält der Ausnahmezustand in Deutschland noch an? In der kommenden Woche wollen die Bundeskanzlerin und die Länderchefs über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen sprechen.

Aber schon an diesem Wochenende haben führende Politiker Lockerungen in Aussicht gestellt – aber zugleich vor einer übereilten Rückkehr zur Normalität gewarnt.

In dem Papier der interdisziplinären Expertengruppe heißt es demnach, über Lockerungen könne erst nachgedacht werden, wenn klar sei, dass das Gesundheitssystem "absehbar nicht überfordert ist" und Voraussetzungen für ein besseres "Monitoring" der Krise geschaffen seien. Dann aber könne die Rückkehr zur Normalität "schrittweise forciert werden".

Die vier Kriterien für Lockerungen lauten:

Der Plan der Experten: Ein möglicher Weg könne darin bestehen, "einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens nach und nach wieder zuzulassen". Dazu gehörten Schulen, Universitäten und der Einzelhandel.

Bei den Schulen solle es dabei zeitversetzten Unterricht und Unterschiede je nach Alter geben. In Kitas und im "Präsenzunterricht" sollten zuerst vor allem Lehrkräfte arbeiten, die nicht zu Risikogruppen gehören.

Auch Berater von Merkel sind für Lockerungen

Auch wichtige Berater der Bundesregierung hatten zuletzt dafür plädiert, schrittweise Maßnahmen wieder zurückzunehmen.

Der "Spiegel" berichtete am Freitag, nach der Vorstellung der Wissenschaftler der Forschergemeinschaft Leopoldina könnte der Schulunterricht in den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden. Die Öffnung solle sich zunächst auf die Älteren beschränken.

Nach dem Bericht plädieren die Forscher auch für den Gebrauch von Atemschutzmasken.

Aber es gibt auch Politiker, die zur Vorsicht mahnen:

Bayerns Regierungschefs Markus Söder dämpfte Hoffnungen, in Kürze würden die Kontaktbeschränkungen abgebaut: "Es wird auch nach den Osterferien nicht einfach so weitergehen können wie vorher. Wer zu früh lockert, riskiert einen Rückfall."

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte der "FAS", es hänge von der Zahl der Infizierten, Testkapazitäten, medizinischen Personals und Zahl der Intensivbetten ab. Ähnlich wie Kretschmann sagte der sächsische Regierungschef Michael Kretschmer der Zeitung: "Solange es nötig ist, müssen wir durchhalten."

(ll/mit dpa/rt)

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