Deutschland

Drittes Todesopfer nach Amokfahrt von Münster

Nach der Amokfahrt von Münster ist die Zahl der Todesopfer auf drei gestiegen. Im Clemenshospital der westfälischen Stadt erlag ein weiteres Opfer seinen lebensgefährlichen Verletzungen, wie eine Kliniksprecherin am Donnerstag bestätigte. Nähere Angaben machte das Krankenhaus nicht. Laut "Bild"-Zeitung soll es sich bei dem Verstorbenen um einen 74-jährigen Mann aus Hamm handeln.

Die Todesfahrt von Münster hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Der als psychisch labil eingestufte Amokfahrer Jens R. hatte am 7. April einen Campingbus in eine Menschengruppe vor einer Traditionsgaststätte in der belebten Innenstadt von Münster gesteuert.

Dabei wurden eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg und ein 65-jähriger Mann aus dem Kreis Borken getötet. Mehr als 20 Menschen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der 48-jährige Amokfahrer erschoss sich nach der Todesfahrt in dem Fahrzeug.

(hd/afp)

Gewalt gegen Journalisten nach "Querdenken" in Leipzig: Entsetzen und Kritik an Polizei

Zehntausende Menschen demonstrieren in Leipzig gegen Corona-Maßnahmen. Nach der vorzeitigen Auflösung der Versammlung eskaliert die Lage, Teilnehmer griffen Journalisten, Gegendemonstranten und Polizisten an.

In Leipzig hatten am Samstag mindestens zehntausende Menschen aus ganz Deutschland gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung protestiert. Die Polizei spricht von 20.000, die Initiative "durchgezählt" kommt auf mindestens 45.000 Teilnehmer. Zunächst verlief die Kundgebung am Augustusplatz zwar größtenteils friedlich. Doch die meisten Menschen trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung und hielten auch den Mindestabstand nicht ein. Die Stadt Leipzig erklärte die Veranstaltung daraufhin für …

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