(ARKIV) DFDS Regina Seaways. DFDS beretter, at faergen i OEstersoeen tilhoerer dem, og at der er tale om et nedbrud i maskinrummet. Situationen er under kontrol, skriver rederiet til Ritzau. Det skriver Ritzau, tirsdag den 2. oktober 2018.. , Denmark PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: DFDS/handoutx spdk20181002-152014-L

Ein Archivfoto der Regina Seaways. Bild: imago stock&people

Notfall auf Fähre in Ostsee – mehr als 300 Menschen an Bord

An Bord einer Fähre von Kiel ins litauische Klaipeda hat es einen Zwischenfall gegeben. Das Schiff mit 335 Menschen an Bord sei nach einer Explosion im Maschinenraum in Brand geraten, sagte ein Sprecher der litauischen Luftwaffe am Dienstag.

Zwei litauische Kriegsschiffe sind auf dem Weg zur Regina Seaways vor Klaipeda

Eine Vertreterin der Reederei DFDS erklärte dagegen, es gebe zwar ein technisches Problem im Maschinenraum, aber kein Feuer. "Es brennt nicht", sagte sie. Die Fähre "Regina Seaways" werde nun von einem Schlepper in den Hafen von Klaipeda gezogen. Ursprünglich habe das Schiff dort um 17.00 Uhr Ortszeit ankommen sollen.

Ein DFDS-Sprecher erklärte, es seien keine Verletzten gemeldet worden. "Es gab eine Vibration und Rauch, aber kein Feuer", erklärte auch er. Das litauische Militär hatte zuvor mitgeteilt, die Fähre habe gegen 12.45 Uhr (MESZ) einen Notruf abgesetzt. Ein Hubschrauber sei auf dem Weg zu dem Schiff, zwei weitere stünden in Bereitschaft. Später erklärte das litauische Verteidigungsministerium, der Brand sei gelöscht worden. Vier Kriegsschiffe seien unterwegs zu der Fähre.

Erinnerungen an die "Estonia"

Beim schwersten Schiffsunglück der Nachkriegsgeschichte in der Ostsee kamen 1994 beim Untergang der "Estonia" 852 Menschen ums Leben. Das auf der Meyer-Werft im deutschen Papenburg gebaute Schiff war unterwegs vom estnischen Tallinn nach Schweden, als es aus bisher ungeklärter Ursache sank. 

(pbl/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Journalistin des Jahres": Nguyen-Kim wird für ihre Corona-Berichterstattung auf Youtube geehrt

Die Wissenschaftsjournalistin erreichte 2020 mit ihrer Corona-Berichterstattung auf Youtube Millionen Klicks und ist jetzt für ihre Arbeit geehrt worden.

Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim (33) ist für ihre Berichterstattung zur Corona-Pandemie als "Journalistin des Jahres" geehrt worden. Die promovierte Chemikerin sagte am Montag in Berlin bei der Preisverleihung "Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2020", sie sei zu Beginn der Pandemie beseelt gewesen, wieviel Interesse es plötzlich für Wissenschaftsthemen gegeben habe. Inzwischen sei aber auch ein neues "wissenschaftsfeindliches Narrativ" im Umlauf, das aus der …

Artikel lesen
Link zum Artikel