(ARKIV) DFDS Regina Seaways. DFDS beretter, at faergen i OEstersoeen tilhoerer dem, og at der er tale om et nedbrud i maskinrummet. Situationen er under kontrol, skriver rederiet til Ritzau. Det skriv ...
Ein Archivfoto der Regina Seaways.Bild: imago stock&people
Deutschland

Notfall auf Fähre in Ostsee – mehr als 300 Menschen an Bord

02.10.2018, 15:1202.10.2018, 16:16

An Bord einer Fähre von Kiel ins litauische Klaipeda hat es einen Zwischenfall gegeben. Das Schiff mit 335 Menschen an Bord sei nach einer Explosion im Maschinenraum in Brand geraten, sagte ein Sprecher der litauischen Luftwaffe am Dienstag.

Eine Vertreterin der Reederei DFDS erklärte dagegen, es gebe zwar ein technisches Problem im Maschinenraum, aber kein Feuer. "Es brennt nicht", sagte sie. Die Fähre "Regina Seaways" werde nun von einem Schlepper in den Hafen von Klaipeda gezogen. Ursprünglich habe das Schiff dort um 17.00 Uhr Ortszeit ankommen sollen.

Ein DFDS-Sprecher erklärte, es seien keine Verletzten gemeldet worden. "Es gab eine Vibration und Rauch, aber kein Feuer", erklärte auch er. Das litauische Militär hatte zuvor mitgeteilt, die Fähre habe gegen 12.45 Uhr (MESZ) einen Notruf abgesetzt. Ein Hubschrauber sei auf dem Weg zu dem Schiff, zwei weitere stünden in Bereitschaft. Später erklärte das litauische Verteidigungsministerium, der Brand sei gelöscht worden. Vier Kriegsschiffe seien unterwegs zu der Fähre.

Beim schwersten Schiffsunglück der Nachkriegsgeschichte in der Ostsee kamen 1994 beim Untergang der "Estonia" 852 Menschen ums Leben. Das auf der Meyer-Werft im deutschen Papenburg gebaute Schiff war unterwegs vom estnischen Tallinn nach Schweden, als es aus bisher ungeklärter Ursache sank. 

(pbl/dpa)

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