Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Diesen Tresor fand man vergangene Woche bei Ruckasing (Kreis Deggendorf) in der Donau. bild: polizei

Waffen, Tresore, Mammutzähne – Diese Schätze hat die Hitze in Gewässern freigelegt

Die Hitze. Flüsse und Seen führen kaum noch Wasser. Erste sind schon ganz ausgetrocknet. Für Schatzsucher könnte kaum etwas besseres passieren, denn in der Trockenheit kommt allerhand Kurioses zum Vorschein. Besonders häufig in diesem heißen Sommer: Munition.

Am Wochenende fanden etwa Kinder beim Schnorcheln im Langbürgner See in Oberbayern eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, handelte es sich um eine 30 Zentimeter lange funktionsfähige Sprenggranate. Der Vater der Kinder alarmierte die Behörden, weil seine Kinder es bei einer Wassertiefe von nur noch zwei Metern bis auf den Grund geschafft haben. Der Kampfmittelräumdienst barg und entsorgte den Sprengkörper.

Auch an einigen Abschnitten der Elbe ist laut ARD-Informationen Weltkriegsmunition aufgetaucht, wo früher Wasser war. Nach Angaben des Technischen Polizeiamtes (TPA) wurden allein in den letzten anderthalb Wochen an fünf Stellen Panzer-, Gewehr- und Handgranaten sowie Munitionsteile von Bodentruppen gefunden. In diesem Jahr waren es demnach bislang 21 Funde. Im Nachbarland Sachsen waren laut Polizeiverwaltungsamt etwas mehr. 

Auch aus dem Rhein werden Funde gemeldet. Wie in jedem Sommer bei Niedrigwasser gibt der Fluss allerhand Spektakuläreres frei.

Der Rhein bot:

Auch in Bayern tauchen durch das Niedrigwasser in der Donau nun alle möglichen Dinge auf. Vergangene Woche fand man bei Ruckasing (Kreis Deggendorf) einen Tresor im Fluss. Dieser war laut Straubinger Tageblatt an der Rückseite aufgeflext und schon stark verrostet. In der Nähe wurde auch eine Waffe gefunden, ebenfalls im Fluss. Vielfach seien am Ende des Zweiten Weltkriegs in den Flüssen und Seen Munitionsreste entsorgt worden, erklärte eine Behördensprecherin.

Wie kommt es zu den Funden?

Meist entdeckten Spaziergänger die Munition in Bereichen, wo normalerweise Wasser steht. Laut Behörden gibt es aber auch Menschen, die den niedrigen Wasserstand nutzen, um in den Flüssen und Seen gezielt nach alten Sprengkörpern oder Militaria zu suchen. "Das ist verboten und gefährlich." Spaziergänger sollten solche Funde auf keinen Fall anfassen und besser sofort die Behörden informieren.

Professionelle Sucher sind für die Behörden ein Problem

Die Suche nach Munition ist auch gefährlich, wenn die schon Jahrzehnte alt ist.

Den Professionellen Suchern ist dies offenbar egal. Geschnappt werden Sie so gut wie nie. Zuletzt gingen den Behörden 2015 zwei Männer ins Netz, die auf dem Großen Sandsee bei Röpersdorf (Brandenburg) nach Minen und Magazinen von Maschinengewehren gefischt hatten. Sie hatten mit einem Magneten an einer Angel den See-Grund nach Militärausrüstung aus dem Zweiten Weltkrieg abgefischt, wie der Nordkurier berichtete.  

Einen sehr skurrilen Fund machte übrigens ein Paar aus Köln Anfang der Woche. Im ­ausgetrockneten Flussbett des Rheins bei Dormagen entdeckte das Paar den Zahn eines Mammuts.

(mit dpa/afp)

Noch mehr über Wetter-Phänomene:

Wetterexperte Jörg Kachelmann warnt vor gefährlichen Unwetter-Mythen

Link zum Artikel

Droht uns wegen der hohen Temperaturen nun eine Mückenplage? 

Link zum Artikel

Lieber Sommer, aus diesen 7 Gründen mag ich dich nicht 😒

Link zum Artikel

Du bist auf einem Festival und ein Unwetter zieht auf? Was der Experte rät

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warum Frauen an der Gitarre unterschätzt werden – Spoiler: Es hat mit Männern zu tun

Link zum Artikel

"Halt die Fresse, du erbärmliche Frau": Flugzeug-Crew droht 22-Jähriger mit Rausschmiss

Link zum Artikel

Zyklon "Idai": Zahl der Toten in Simbabwe auf 70 gestiegen

Link zum Artikel

Klimaschützerin Luise Neubauer: Anführerin einer wachsenden Bewegung

Link zum Artikel

19 Bilder, die dir zeigen: Es ist nicht alles, wie es scheint

Link zum Artikel

Tesla enthüllt das Model Y – so sieht es aus, und so viel kostet es

Link zum Artikel

Umstrittene Netflix-Doku zum Fall "Maddie" sorgt für Aufregung

Link zum Artikel

"Schulschwänzen nicht heilig sprechen" – Lindner schießt wieder gegen #FridaysForFuture

Link zum Artikel

Wie peinlich kann ein Sex-Date sein? Ja, lest mal dieses Jodlers Reim!

Link zum Artikel

Optische Täuschung: Künstlerin verschwindet dank Make-up in ihrer Umgebung

Link zum Artikel

Greta Thunberg in Schweden "Frau des Jahres"

Link zum Artikel

Katarina Barley: "Rabenmutter gibt's nur auf Deutsch"

Link zum Artikel

"Frauen der Mauer" von strengreligiösen Juden in Jerusalem bespuckt und beschimpft

Link zum Artikel

Wir waren mit Deutschlands bester Skaterin unterwegs. Sie ist 11 Jahre alt.

Link zum Artikel

9 Stars, denen völlig egal war, was Männer und Frauen tragen "sollten"

Link zum Artikel

In diesen Ländern haben die Frauen das Sagen (es sind immer noch zu wenige)

Link zum Artikel

Einen Tampon einzuführen erregt uns nicht und 32 weitere Wahrheiten über Frauen

Link zum Artikel

Der Tod des Patriarchats! Daenerys auf den Thron #TeamDaenerys

Link zum Artikel

"Pink Tax" für Frauen: Gleiches Produkt, gleicher Inhalt, aber teurer

Link zum Artikel

Ich habe mich mit Mama & Oma über Emanzipation unterhalten – es lief anders, als erwartet

Link zum Artikel

watson wird zur Frau! Ja, du hast richtig gelesen

Link zum Artikel

Virgin Atlantic hebt Make-up-Vorgaben auf – aber wieso gibt es die überhaupt noch?

Link zum Artikel

Sie hat alle überlebt, alleine dafür gebührt ihr der Thron #TeamSansa

Link zum Artikel

Chinesische "Harry Potter"-Fans reisten nach Sydney – sie dachten, dass dort Hogwarts sei

Link zum Artikel

#VansChallenge – Warum jetzt überall Sneaker durch die Luft fliegen

Link zum Artikel

Trumps Twitter-Feed ist verrückt? Dann schau dir mal den von Brasiliens Präsidenten an

Link zum Artikel

Die beliebtesten Länder-Slogans – erkennt ihr den Spruch eures Bundeslandes?

Link zum Artikel

Trump nennt den Apple-CEO "Tim Apple" – und die Reaktionen sind großartig

Link zum Artikel

Der Hundewurf von Straubing – und was die AfD daraus macht

Link zum Artikel

Diese Russin ist ein Insta-Star – weil sie ihr Wald-Leben inszeniert wie eine Stadt-Ikone

Link zum Artikel

So romantisch wie Fußnägelschneiden – Erster Heiratsantrag bei Jauch via Telefonjoker

Link zum Artikel

Wenn die Sonne stirbt, ist das wie ein leiser Pups

Link zum Artikel

Zitterpartie Brexit – Geht Mays Strategie schief? Und 5 weitere Fragen

Link zum Artikel

Die Oscars werden zum Queengasmus – unser Protokoll der Nacht

Link zum Artikel

Forscher stehen vor Rätsel: Was macht ein toter Wal im Dschungel?

Link zum Artikel

Darf er das? Chelsea-Torwart verweigert Auswechslung – sein Trainer tobt

Link zum Artikel

Es ist so warm in Deutschland, dass auch schon die Mücken unterwegs sind

Link zum Artikel

Grimassen und getretene Kleider – 13 Dinge, die du in der Oscar-Nacht verpasst hast

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie Rechte mit einer Fotomontage Stimmung gegen "Fridays for Future" machen

Jeden Freitag gehen derzeit Schüler auf der ganzen Welt auf die Straße, um für Klimaschutz zu protestieren. Dafür werden sie nicht nur viel gelobt, sondern vor allem im Internet regelmäßig auch heftig angefeindet. Auf Facebook wird im Moment etwa ein gefälschtes Foto verbreitet, mit dem Stimmung gegen die streikenden Schüler gemacht werden soll.

Auf dem Foto sind drei Jugendliche zu sehen, die zwei Pappschilder halten. Auf dem einen steht: "Strom und Benzin sind nicht teuer genug" und "Rettet die …

Artikel lesen
Link zum Artikel