Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Großfahndung in Erfurt – Polizei sucht flüchtigen Messerstecher 

26.07.18, 19:42

Hubschrauber, Spürhunde und ein Großaufgebot an Einsatzkräften: Die Erfurter Polizei hat mit einem Großaufgebot am Donnerstag nach einem mutmaßlich gewalttätigen 41-Jährigen gesucht.

Der Mann soll am frühen Donnerstagmorgen seine Ex-Freundin als Geisel genommen haben. Auf der Flucht stach er mit einem Messer auf einen unbeteiligten, 24 Jahre alten Passanten ein. Der junge Mann wurde operiert. Die 34 Jahre alte Geisel konnte am Nachmittag von Einsatzkräften befreit werden. Von dem aus Litauen stammenden Täter fehlte am Abend noch jede Spur.

Auch Bahnstrecken waren teils gesperrt

Von dem Großeinsatz waren auch Bahnreisende betroffen. Die Strecke Erfurt-Weimar war am frühen Morgen und nachmittags komplett gesperrt. Auch auf der ICE-Neubaustrecke zwischen Erfurt und Leipzig fuhren zeitweise keine Züge. Ein Bahn-Sprecher sprach von erheblichen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs im Westen, Norden und Osten von Erfurt. Am Nachmittag bildeten sich zwischenzeitlich vor dem Info-Schalter im Erfurter Hauptbahnhof lange Warteschlangen.

Bei brütender Hitze suchte die Polizei mit Hubschrauber und Spürhunden nach dem Mann, die Einsatzkräfte durchkämmten neben dem Wohngebiet der Frau vor allem die Umgebung des Hauptbahnhofs. Am Nachmittag kam dann die Mitteilung via Twitter, dass man die Frau aufgreifen konnte.

Der Täter ist geflüchtet

Einer Sprecherin zufolge hatten die Einsatzkräfte die 34-Jährige und ihren Entführer in der Nähe des Erfurter Wasserturms gesichtet. Der 41-Jährige sei geflüchtet. Die Frau war den Angaben nach leicht verletzt und musste ärztlich behandelt werden.

Sie soll am frühen Morgen von dem 41-Jährigen gewaltsam aus ihrer Wohnung geholt worden sein. Den Angaben nach war der Litauer gegen 4.30 Uhr über den Balkon in die etwa vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegende Wohnung gestiegen. Er habe sich ein Messer genommen, die Frau bedroht und aus der Wohnung gezerrt. Sie flüchteten zu Fuß.

Zum Tatzeitpunkt habe sich ein weiterer Mann in der Wohnung aufgehalten. In welcher Beziehung er zu der Frau steht, war zunächst unklar. Er blieb unverletzt. Hinweise auf ein Motiv für die Tat hatte die Polizei zunächst nicht.

(yp/dpa)

News auf watson:

Bayern gründet heute ein eigenes Asyl-Landesamt – um schneller abschieben zu können

Großfahndung in Erfurt – Polizei sucht flüchtigen Messerstecher 

Drohende Evakuierung und Autobahn-Sperrungen – größerer Waldbrand bei Potsdam

++ Erdogan und Putin einigen sich auf demilitarisierte Zone in Idlib ++

"Holen wir unser Land zurück" – AfD-Politikerin Weidel weiß nur nicht, welches

Trump hält Handelszölle für das Größte, will aber betroffene Landwirte entschädigen 

Nordkorea baut anscheinend seine Raketen-Startanlage ab

Wie geht es den thailändischen Fußball-Jungs? Antworten auf die 9 wichtigsten Fragen

Trumps Anwalt hat heimlich Gespräch über Zahlungen an Ex-Playmate aufgenommen

19 Tote und hunderte Vermisste nach Dammbruch in Laos

Fixieren in der Psychiatrie ist okay, wenn ein Richter zustimmt – 6 Fragen und Antworten

Israel öffnet nach 2 Wochen den einzigen Warenübergang nach Gaza – zumindest teilweise 

Selbst das Wappentier der USA ist vor Trump nicht sicher

Kokain, Knast und ein Koffer voller Geld – Gareth Bale sagt seine Hochzeit ab

So viele Extremisten (und Spione) gehen in Deutschland um – 5 Zahlen

Ivanka Trump sieht ihre Zukunft in Washington – und gibt ihre Modelinie auf

Zahl der toten Brandopfer in Griechenland steigt auf 87

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 5 Szenen zeigen, wie Rechtsextreme Chemnitz ins Chaos stürzten

17:50 Uhr, Stadthallenpark im Chemnitzer Stadtzentrum: Hier haben sich bereits hunderte Gegendemonstranten versammelt. Sie wollen nach der rechtsextremen Gewalt des Vortags gegen Neonazis und Rassismus protestieren – nur einen Katzensprung vom Versammlungsort der Rechten entfernt.

Zur Gegendemo hatte auch die Chemnitzer Band "Kraftklub" aufgerufen, hunderte Demonstranten waren aus Leipzig und anderen Städten angereist. Die Stimmung im Stadthallenpark ist zunächst gut. Nach …

Artikel lesen