Neuen Geländewagen und Panzer – 13 mal New-Tech für die deutsche Polizei

Ob "Patriot", "Survivor" oder "Super Puma" – ob Terrorgefahr oder Elektromobilität: Die Polizei rüstet auf. Fuhrpark und Flotte werden vielfältiger: zu Wasser, zu Lande und in der Luft.

Die Polizei baut ihren Fuhrpark aus und setzt in verschiedenen Bundesländern nun nicht mehr nur auf Streifenfahrzeuge. In den vergangenen Jahren wurde in Wasserwerfer und Boote, in Motorräder und Helikopter investiert. Ein Überblick.

Polizei auf Jetski: Die Boote sollen besonders im Fall eines Terroreinsatzes genutzt werden.

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dpa ff.

Die Hamburger Polizei will im Fall von Terroranschlägen auch auf Elbe und Alster rasch zur Stelle sein – und hat dafür Jetskis für ihre Spezialeinheit LKA 24 angeschafft. Die Wassermotorräder seien noch in der Erprobung, heißt es. Das erste Training gab es im März.

Das Spezialfahrzeug "Patriot 3 Mars": Der wuchtige Geländewagen ist eine Spezialanfertigung eines US-Herstellers.

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Der wuchtige Geländewagen ist eine Spezialanfertigung eines US-Herstellers. Er hat eine Rampe auf dem Dach, mit der Spezialeinheiten einige Meter Höhe überwinden können. In Nordrhein-Westfalen war er schon mehrmals gegen Rocker im Einsatz, um rasch auf deren Gelände zu gelangen. Die NRW-Polizei bestätigt die Existenz des "Patriots" in ihrem Besitz, hält aber seine technischen Details geheim.

Das Sondereinsatzfahrzeug Survivor R: Der Panzer wiegt 17 Tonnen.

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Der 17 Tonnen schwere gepanzerte Wagen von Rheinmetall dient den sächsischen Spezialeinheiten. Wegen Stickereien auf seinen Sitzbezügen war er bei der Vorstellung Ende 2017 sofort in die Kritik geraten. Die an NS-Ästhetik erinnernden Inschriften in Frakturschrift wurden daraufhin entfernt.

Der Wasserwerfer Wawe 10: Eine österreichische Firma hat diese Fahrzeuge gebaut.

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Die neue Generation von Wasserwerfern beeindruckt schon durch ihre Höhe von 3,70 Meter. 408 PS bringen das Gefährt auf Touren, und die 10.000 Liter Wasser im Tank können mit buchstäblich umwerfendem Druck verspritzt werden.

Innenminister Thomas de Maiziere hält eine Drohne: Diese soll insbesondere zur Personensuche eingesetzt werden.

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Die Polizei setzt inzwischen wie das Militär auch auf unbemannte Flugobjekte. Die sogenannten Multikopter der Polizei sind aber unbewaffnet. Sie werden eingesetzt, um Flüchtige und Vermisste zu suchen oder sich von Tatorten einen Überblick aus der Luft zu verschaffen.

Beamten auf Segways: Die Roller sollen die Streife erleichtern.

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Nicht nur die Bundespolizei an Flughäfen, auch die Landespolizei etwa in Freiburg nutzt die Elektro-Stehroller. Sie sollen die Lücke zwischen Fuß- und motorisierten Streifen schließen.

Polizei unterwegs mit dem Fahrrad: Die Mountainbikes werden zum Beispiel für Park-Patrouillen eingesetzt.

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Seit den 1990er Jahren hat die Polizei wieder verstärkt Diensträder im Einsatz – in der modernen Variante als Mountainbikes für Fahrradstaffeln, die auch in Parks patrouillieren können.

Der Mini-E-Flitzer Twizy: Er kann zum Beispiel auf Schulhöfen zum Einsatz kommen.

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Der Trend zur Elektromobilität geht auch an der Polizei nicht vorbei – etwa mit dem kleinen Renault "Twizy", der in NRW für Logistikfahrten eingesetzt wird.

Das Elektro-Polizeimotorrad: Das "Zero FX" ist besonders leise

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Die Polizei wird auch auf zwei Rädern elektromobil. So fährt auf Borkum das BMW-E-Krad "Zero FX" leise und umweltschonend Streife in geschützten Gebieten. In NRW sind E-Scooter im Polizei-Einsatz.

Wasserschutzboot der Polizei: Es fährt bis zu 60 km/h.

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Das 560 PS starke und 60 Stundenkilometer schnelle Boot war 2013 das schnellste der Wasserschutzpolizei.

Hubschrauber vom Typ AS-332L1 Super Puma: Er ist der größte von den Polizeihelikoptern.

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Die Bundespolizei setzt inzwischen fünf verschiedene Hubschraubertypen ein. Der größte von ihnen ist der Transport-Helikopter "Super Puma".

Der neue Polizei-Helikopter D-HNWR: Er hat über 2000 PS.

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Die NRW-Polizei ist auf ihren 2016 vorgestellten neuen Airbus-Helikopter H 145 stolz. Das "fliegende Auge" der Polizei kann mit hochauflösenden Wärmebildkameras durch Nacht und Nebel gucken und dank "Imsi-Catcher" Handys aus der Luft orten. 2.144 PS befördern den 13 Meter langen Hubschrauber durch die Luft.

Sonderwagen SW4 Thyssen TM: Das Fahrzeug ist besonders geschützt.

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Der bereifte Panzer ist ein älteres Modell, das man noch aus Bonner Regierungszeiten kennt. Leer wiegt er nicht einmal zehn Tonnen – für einen Panzer ist er damit ein Leichtgewicht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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