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Ermittler vor dem Grünen Gewölbe in Dresden. Bild: ZB

Grünes Gewölbe: Mitarbeiter des Museums soll in Einbruch verwickelt sein

Es gibt offenbar neue Hinweise zum spektakulären Einbruch in die Schatzkammer des Grünen Gewölbes in Dresden. Ein Mitarbeiter des Museums soll Informationen zu Sicherheitssystemen der Kunstsammlung an einen der Verdächtigen weitergegeben haben, gegen die die Polizei derzeit ermittelt.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Handy- und Kameradaten belegten die Informationsweitergabe, wie die Zeitung aus Sicherheitskreisen erfahren haben will. Die Staatsanwaltschaft wollte dies mit Verweis aus laufende Ermittlungen nicht kommentieren.

Seit knapp vier Wochen ist laut dem Bericht eine israelische Spezialfirma damit beschäftigt, nach den Kunsträubern zu suchen, die im November 2019 in das historische Grüne Gewölbe des Dresdener Residenzschlosses eingedrungen waren, dort mehrere Vitrinen aufgebrochen und wertvollen Juwelenschmuck entwendet hatten.

Einbruch in Dresden: "Fast wie Mission Impossible"

Der Fall hatte Deutschlandweit und International für Aufsehen gesorgt, auch weil die Sicherheitssysteme der Schatzkammer als hochmodern galten. Der Direktor des Grünen Gewölbes hatte nach dem Raub in einem Interview gesagt: "Das war fast wie 'Mission Impossible', was die da veranstaltet haben."

Hier ein Video des Einbruchs:

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Video: YouTube/Polizei Sachsen

Die Einbrecher waren im Schutz der Dunkelheit über ein vergittertes Fenster in das Museum eingedrungen. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigten, wie die Täter anschließend mit mehreren Axthieben das Sicherheitsglas der Vitrinen zerschlugen und hastig Juwelenschmuck einsteckten. Nach ihrer Tat nutzen sie dann einen Feuerlöscher, um ihre Spuren zu verwischen.

Das Museum ist inzwischen für Besucher wieder geöffnet. Das Grüne Gewölbe bleibt jedoch bis auf Weiteres geschlossen. Dort wird unter anderem an einem neuen Sicherheitssystem gearbeitet.

Nach einem Medienbericht führt die Spur der Ermittler ins Berliner Clan-Milieu.

(pcl/ mit dpa)

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