Symbolbild. Dieser Schneemann ist ganz lieb.
Symbolbild. Dieser Schneemann ist ganz lieb.
Bild: imago stock&people

Mann fühlt sich durch Schneemann bedroht – und mehr schräge Meldungen vom Wochenende

07.01.2019, 12:40

Das Schöne am Wochenende? Meldungen schaffen es in die Presseagenturen, die an normalen – also ereignisreichen – Tagen vermutlich ignoriert würden. Wir haben 3 skurrile Nachrichten gesammelt:

Mann fühlt sich durch bewaffneten Schneemann in seinem Garten bedroht

Im nordbayerischen Thiersheim, nahe der tschechischen Grenze, hat ein 24-Jähriger am Sonntagmorgen eine gruselige Entdeckung in seinem Garten gemacht. Ein Unbekannter hatte über Nacht einen Schneemann gebaut, der ein Messer in der "Hand" hielt. Das berichtet das Nachritenportal nordbayern.de.

Der junge Mann erstattete Anzeige wegen Bedrohung und Hausfriedensbruch. Die Polizei ermittelt nun. Sie geht davon aus, dass der Schneemann in der Nacht zum Sonntag gebaut worden sein muss, ungefähr zwischen 2.30 und 8 Uhr. Es gibt sogar schon einen Tatverdächtigen. (nordbayern.de)

Vater setzt schlafunwillige Tochter nachts auf der Straße aus

Weil seine neunjährige Tochter nicht schlafen wollte, hat ein Vater in Mecklenburg-Vorpommern sie nachts ausgesetzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fuhr der Mann sein Kind am Sonntagabend einige Kilometer von Stralsund nach Altefähr und ließ das Kind in der Gemeinde auf Rügen aussteigen udn fuhr weg. Das Mädchen wandte sich an einen Zeugen, der die Polizei rief.

Zurück nach hause fuhr der Vater nicht, nur ein Stück außer Sichtweite. Nach kurzer Zeit kehrte er zurück. Da war seine Tochter aber verschwunden. Er fuhr daraufhin nach Hause und holte die Mutter ab, um gemeinsam nach dem Kind zu suchen. Dabei trafen sie auf Polizisten, die gerade die Tochter in Obhut nahmen.

Der Mann habe seinem Kind durch die Aktion demonstrieren wollen, "wie gut sie es zu Hause hat", hieß es laut Polizei. Für die drastischen Erziehungsmaßnahmen kassierte der Vater eine Anzeige. Das Kind kam nach Rücksprache mit dem Jugendamt mit der Mutter zurück nach hause.

Autofahrer rast durch Berlin – weil er dringend aufs Klo muss

Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag auf der Berliner Stadtautobahn einen Autofahrer angehalten, weil er zu schnell gefahren ist. An sich nichts Ungewöhnliches. kreativ war aber seine Ausrede Begründung: Er musste aufs Klo.

Der 33-Jährige war mit 102 Kilometer pro Stunde unterwegs, erlaubt waren aber nur 60. Den Mann erwarten jetzt ein Bußgeld von 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. (tagesspiegel.de)

(as/afp)

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