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"So dunkel bist du ja jetzt nicht"– Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

Mesut Özils Erklärung zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft haben eine Diskussion zu Rassismuserfahrungen in Deutschland losgetreten.

Über "Perspective Daily" rief der Autor Ali Can nun zu einer Großaktion auf: Unter dem Hashtag #MeTwo sollen Betroffene von ihren Rassismuserfahrungen im Alltag berichten.

Das ist die Aktion von Ali Can:

Über 3500 Tweets sammelten sich bereits nach zwei Tagen zu dem Thema. 

Hier ein paar der Tweets

Einige erzählen von Diskriminierungen im Schul- oder Unialltag:

Oder bei der Wohnungssuche:

Andere berichten von absurden Vorurteilen, die ihnen begegnet sind:

Von vermeintlichen Komplimenten:

Und schmerzhaften Kindheitserinnerungen:

Zu guter Letzt eine Empfehlung an alle Nicht-Betroffenen:

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Interview

Was hilft gegen Rechtsextremismus bei der Polizei, Herr Fiedler?

Immer wieder sind in diesem Jahr rassistische Vorfälle in der Polizei bekannt geworden. Vor ein paar Wochen kam die Meldung: in NRW und Berlin sind neue rassistische Chats aufgetaucht. Was lässt sich tun gegen Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden? Und wie können sie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen?

Eine Chatgruppe mit 29 Mitgliedern, in der Hitler-Bilder und menschenverachtende Witze geteilt werden. Ein Leipziger Polizeikommissar, der rassistische Äußerungen in Chats gemacht haben soll. Rechtsextremen Chats voller rassistischer Inhalte auch Verfassungsschutz in NRW und offenbar auch bei der Polizei Berlin.

Zuletzt sind erneut Fälle von Rechtsextremismus in der Polizei bekannt geworden, 350 Verdachtsfälle in den Sicherheitsbehörden meldet das Bundesamt für Verfassungsschutz.

Was kann getan …

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