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Rund 100 NPD-Anhänger marschieren durch Hannover – zur Gegendemo kamen deutlich mehr

Mehr als 5000 Menschen sind in Hannover am Samstag zu einer Demonstration für die Pressefreiheit und gegen Bedrohungen von Journalisten zusammengekommen. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) reihte sich unter die Demonstranten.

Anlass ist eine Kundgebung der rechtsextremen NPD gegen kritische Journalisten, zu der sich nach Angaben der Polizei rund 110 Teilnehmer versammelten. Auf einer zentralen Kundgebung wollten auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Hannovers neuer Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) reden.

NPD-Demo war zunächst verboten worden

Die Polizeidirektion Hannover hatte die Veranstaltung unter Verweis auf eine unmittelbare Gefährdung für die öffentliche Sicherheit zunächst verboten. Die NPD legte gegen das Verbot mit Erfolg Klage ein. Das Verwaltungsgericht und in zweiter Instanz auch das Oberverwaltungsgericht hoben das Verbot auf. Ein Totalverbot der Demo sei nicht verhältnismäßig.

Die Protestaktionen gegen den NPD-Aufmarsch verliefen nach Polizeiangaben zunächst weitgehend friedlich. Mehrere Demonstranten, die versucht hätten, die Absperrungen entlang der Demonstrationsroute der NPD zu durchbrechen, seien zurückgedrängt worden. Dabei gab es vier Festnahmen.

(pcl/dpa)

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  • Nixe_59 23.11.2019 22:07
    Highlight Highlight Wie man diesem rechten Geschmeis noch eine Bühne bieten kann, werde ich nicht begreifen. Bei Linken fand und findet man immer eine Möglichkeit zum Verbot. Aber eigentlich wundert mich nichts mehr.
    • Hansi Daurippel 25.11.2019 11:10
      Highlight Highlight Am schlimmsten war, das die Polizei die Nazis erlaubt hat sich zu vermummen damit diese "Leute" nicht evtl noch von Nachbarn in der Zeitung erkannt werden. Wenn sich Linke vermummen heißt es immer Schlagstock frei.

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