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Members of Germany's union Verdi wear yellow vests as they march in front of Gate A of Duesseldorf Airport during a strike by Verdi, which called on security staff at Duesseldorf, Cologne and Stuttgart airports to put pressure on management in wage talks, in Duesseldorf, Germany January 10, 2019. REUTERS/Wolfgang Rattay

Am Donnerstagmorgen betraten Verdi-Streikende den Flughafen Düsseldorf. Bild: reuters

Warnstreik an Flughäfen gestartet – und die Auswirkungen werden massiv

Der Tarifkonflikt an deutschen Flughäfen hat wieder Folgen für Reisende. Der Warnstreik des Sicherheitspersonals am Airport Köln/Bonn habe um Mitternacht wie geplant begonnen, sagte ein Verdi-Sprecher am frühen Donnerstagmorgen. Die Streikbereitschaft sei enorm hoch.

Was will Verdi?

Die Gewerkschafter fordern für die Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich – derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig – nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für die Mehrzahl der Beschäftigten.

Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten – etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag werden es bei der ganztätigen Arbeitsniederlegung mehr Ausfälle. Auch die Arbeitgeber rechnen mit einer hohen Beteiligung und unzähligen Flugausfällen.

Insgesamt gibt es donnerstags eigentlich rund 1040 Flugbewegungen an den drei Airports. Bereits am Mittwochabend war bekanntgeworden, dass in Düsseldorf rund 350 Starts oder Landungen abgesagt wurden und in Stuttgart 125. Diese Zahlen könnten im Tagesverlauf noch steigen.

(pb/dpa)

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