FILE PHOTO: Planes of German carrier Lufthansa parked on a closed runway at Frankfurt airport, Germany, March 23, 2020, as the spread of the coronavirus continues. REUTERS/Kai Pfaffenbach/File Photo
Der Konzern wird vom Staat unterstützt. Bild: reuters / Kai Pfaffenbach
Deutschland

Söder: Staatshilfen für Lufthansa mögliches Vorbild für weitere Rettungen

22.05.2020, 09:03

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die bevorstehende Vereinbarung über Staatshilfen für die wegen der Corona-Krise angeschlagene Lufthansa begrüßt. "Ich glaub, der jetzige Vorschlag ist ein ganz guter", sagte Söder am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Fluggesellschaft sei ein Unternehmen, "das vorher sehr erfolgreich war und das für Deutschland sehr wichtig ist".

Die nun geplante substanzielle Hilfe für den Konzern helfe der Lufthansa "wieder auf die Beine, ohne dass sie verstaatlicht wird", hob Söder hervor. Trotz der Corona-Krise dürfe jetzt "keine Staatswirtschaft" errichtet werden. "Der Staat muss quasi wie ein Beiboot sein, das hilft, stabilisiert," und sich dann "nach gewisser Zeit" wieder zurückziehe.

Die Vereinbarung der Bundesregierung mit der Lufthansa könne "ein gutes Beispiel sein, wie man als Staat helfen kann, ohne am Ende eine Staatswirtschaft zu machen", sagte der CSU-Chef. Die Lufthansa und die Bundesregierung stehen nach eigenen Angaben kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen über Staatshilfen in der Corona-Krise. Dem Konzern zufolge geht es um Staatshilfen im Umfang von bis zu neun Milliarden Euro. Grüne und Linke kritisieren das geplante Rettungspaket.

(lin/afp)

Nach Drama um Fechenheimer Wald: Wie eine Kommunalpolitikerin Frankfurt grüner machen will

"Es ist wie im Drama", sagt Katharina Knacker. Die Polizei macht ihre Arbeit, das Gericht hat dementsprechend geurteilt und die Aktivist:innen kämpfen für ihre Überzeugungen. Und irgendwo dazwischen ist Knacker. Die Mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt am Main (Hessen).

Zur Story