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LKA-Hutbürger aus Sachsen hat den Polizeidienst verlassen

Mitte August sorgte der Fall des Pegida-freundlichen LKA-Mitarbeiters, der ein ZDF-Kamerateam bepöbelt hatte, für Aufsehen. 

Nun wurde bekannt: Der Mann hat den sächsischen Polizeidienst verlassen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Laut dem MDR werde der Mann bis auf Weiteres eine Aufgabe außerhalb der Polizeibehörde übernehmen.

Ob diese Entscheidung auf Wunsch des Mitarbeiters gefällt wurde, war zunächst nicht bekannt. Im LKA habe es ein Gespräch mit dem Tarifangestellten und seinem Anwalt gegeben. Die Abordnung werde zum 3. September 2018 wirksam.

Der Mann mit Anglerhütchen in Deutschlandfarben, auch als "Hutbürger" bezeichnet, hatte am Rande einer Pegida-Demonstration beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sachsen lautstark gegen Fernsehaufnahmen des ZDF protestiert und die Journalisten in ihrer Arbeit behindert.

(pbl/dpa)

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