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Demonstration gegen rechte Gewalt in Chemnitz am Berliner Hermannplatz snapshot-photography/K.M.Krause *** Demonstration against right-wing violence in Chemnitz at the Hermannplatz in Berlin snapshot photography K M Krause

Poesie kann so politisch sein: In Berlin begegnete eine Demonstrantin dem Rechtsextremismus und Polizei-Versagen in Sachsen mit einem Reim. Bild: snapshot-photography/K.M.Krause/imago

Tausende protestieren nach Chemnitz-Krawallen gegen Rechtsextremismus

Die rechtsextremen Krawalle von Chemnitz haben bundesweit für Aufsehen gesorgt. Am Donnerstag gab es in mehreren deutschen Städten Demonstrationen. 

Allein in Berlin-Neukölln kamen am Abend 5000 Menschen zusammen. Laut der Nachrichtenagentur dpa hatte eine Privatperson zunächst nur 100 Demonstranten angemeldet.

Tausende gehen nach den Chemnitz-Krawallen auf die Straßen:

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Video: watson/Lia Haubner

Auch in Münster kamen am Donnerstagabend etwa 2000 Menschen zusammen. (WDR) Rechte Gegendemonstranten gab es bei beiden Kundgebungen demnach nicht.

Für das Wochenende sind deutschlandweit erneut Demonstrationen gegen Rechts angekündigt: Unter anderem soll es Kundgebungen in Hamburg, Köln und auch in Chemnitz geben. (Refinery29)

Auch die Rechten machen mobil: Für diesen Samstag hat die AfD gemeinsam mit der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung in Chemnitz zu einer weiteren Kundgebung aufgerufen. Auch in anderen Städten wollen Rechtsextreme Mahnwachen für das Opfer von Chemnitz und gegen die Einwanderungspolitik der Bundesregierung abhalten. 

(pb/dpa)

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Der Bundespräsident kuschelt nicht mit Linksextremen, er stellt sich gegen Nazis!

Wer sich gegen rechts positioniert, muss in diesen Tagen anscheinend besonders vorsichtig sein, dass er mit seinen Aussagen und Empfehlungen genau die Mitte trifft. Landet man nur einen einen Tick zu weit links, tobt schnell ein Shitstorm – wie gerade auf dem Facebook-Profil von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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