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Bild: imago/watson-montage

Studie: Jeder vierte Schüler fühlt sich in der Schule nicht sicher

Die Mehrheit der Schüler in Deutschland hat einer Untersuchung zufolge Ausgrenzung, Hänseleien oder körperliche Gewalt erlebt. Und ein Viertel fühlt sich an der Schule nicht sicher.

Besonders Grundschulen betroffen

"Irritierend" aus Sicht der Studienautoren: Besonders hoch ist der Anteil der berichteten Übergriffe in den Grundschulen. Dort gaben knapp 30 Prozent der befragten Jungen und Mädchen an, im vorausgegangenen Monat von anderen Schülern gehänselt, ausgegrenzt und zudem noch "absichtlich gehauen" worden zu sein. An Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen sagte jeder Fünfte, diese drei Übergriffsarten im Monat zuvor allesamt erlebt zu haben. Im Gymnasium war es jeder Zehnte.

Über alle Schulformen hinweg betrachtet haben rund 65 Prozent der befragten Schüler im Monat mindestens eine solche Negativerfahrung gemacht. Nehme man die Grundschüler heraus, komme man auf 60 Prozent, sagte eine Stiftungssprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Nur knapp 22 Prozent der Grundschüler waren gar nicht von Angriffen oder Ausgrenzung betroffen – was auch für 36 bis 43 Prozent der Befragten in weiterführenden Schulen galt. In der Erhebung richtete sich die Frage nach den Angriffen durch andere Schüler zwar auf Erfahrungen in der Schule selbst, "sie können aber auch auf dem Schulweg, bei Begegnungen außerhalb der Schule oder in den sozialen Medien vorkommen", hieß es.

Sozial Schwächere stärker von Ausgrenzung betroffen

Konkret zum Sicherheitsgefühl gab je ein Viertel der Schüler an, sich in der Schule und auch in der Nachbarschaft nicht sicher zu fühlen. Für die Allermeisten ist ihr Zuhause ein sicherer Ort – für 8,6 Prozent gilt das allerdings nicht.

Die Studie zeigt zudem: Schüler, die mitbekommen, dass das Geld Zuhause knapp ist, sind viel stärker von Ausgrenzung und Gewalt betroffen als Mitschüler, die sich nicht um die finanzielle Lage der Familie sorgen. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, betonten Studienautorin Sabine Andresen von der Uni Frankfurt und Stiftungsexpertin Anett Stein.

(ts/dpa)

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