Deutschland
Bild

So wirbt das Verkehrsministerium für den Radhelm. runtervomgas.de/Bundesverkehrsministerium/DVR

Ist #HelmeRettenLeben sexistisch? Warum das Verkehrsministerium darin einen Erfolg sieht

Seit Tagen wird in den Sozialen Netzwerken über eine Werbekampagne diskutiert, die eigentlich eine durchaus sinnige Botschaft enthält: Tragt einen Helm beim Fahrradfahren.

So bewarb das Verkehrsministerium die Kampagne selbst:

Am Freitag erreichte der Hashtag Platz 1 der Twitter-Trends in Deutschland – zahlreiche empörte Bürger nutzten den Hashtag, um ihrer Wut über die Werbeaktion Luft zu machen. So hieß es auf Twitter etwa: "Die Fahrradhelm-Kampagne, vom Verkehrsministerium, ist richtig. Aber Frauen in Dessous, auf'm Rad? Find ich sehr strittig & hat was von den Kalendern in Werkstätten...."

Bild

Gruppenbild mit Helm. bundesverkehrsministerium

Scheuer-Sprecher Wolfgang Ainetter scheint besonders überzeugt von der Aktion zu sein. Ainetter verteidigt "Helme retten Leben" seit Tagen mit Leidenschaft.

Auch am Samstag meldete sich Ainetter zu Wort – und versuchte, die Empörung über die Kampagne des Ministeriums in einen Erfolg umzudeuten.

Radfahrer leben gefährlich in Deutschland:

Repräsentative Beobachtungen des Verkehrs im vergangenen Jahr hätten laut Verkehrsministerium ergeben, dass von Radfahrenden zwischen 17 und 30 Jahren lediglich 8 Prozent einen Helm getragen hätten. Das sei die geringste Quote aller beobachteten Altersgruppen, belegten Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen.

Was meint ihr? Ist "Helme retten Leben" sexistisch?

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

40 Jahre nach Oktoberfest-Anschlag: Überlebende rufen zum Kampf gegen Rechts auf

Jahrzehnte war das Oktoberfestattentat einem Einzeltäter mit privaten Motiven zugeschrieben worden. Jetzt erst wird es offiziell als rechter Terror bewertet. Das Gedenken zum 40. Jahrestag wird so zu einem starken Appell gegen Rechts – es ist auch die Stunde der Opfer.

Überlebende schildern in bewegenden Worten ihre Lage, erstmals ist mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Staatsoberhaupt dabei: 40 Jahre nach dem Oktoberfest-Attentat haben hochrangige Gäste aus Politik und …

Artikel lesen
Link zum Artikel