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So wirbt das Verkehrsministerium für den Radhelm. runtervomgas.de/Bundesverkehrsministerium/DVR

Ist #HelmeRettenLeben sexistisch? Warum das Verkehrsministerium darin einen Erfolg sieht

Seit Tagen wird in den Sozialen Netzwerken über eine Werbekampagne diskutiert, die eigentlich eine durchaus sinnige Botschaft enthält: Tragt einen Helm beim Fahrradfahren.

So bewarb das Verkehrsministerium die Kampagne selbst:

Am Freitag erreichte der Hashtag Platz 1 der Twitter-Trends in Deutschland – zahlreiche empörte Bürger nutzten den Hashtag, um ihrer Wut über die Werbeaktion Luft zu machen. So hieß es auf Twitter etwa: "Die Fahrradhelm-Kampagne, vom Verkehrsministerium, ist richtig. Aber Frauen in Dessous, auf'm Rad? Find ich sehr strittig & hat was von den Kalendern in Werkstätten...."

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Gruppenbild mit Helm. bundesverkehrsministerium

Scheuer-Sprecher Wolfgang Ainetter scheint besonders überzeugt von der Aktion zu sein. Ainetter verteidigt "Helme retten Leben" seit Tagen mit Leidenschaft.

Auch am Samstag meldete sich Ainetter zu Wort – und versuchte, die Empörung über die Kampagne des Ministeriums in einen Erfolg umzudeuten.

Radfahrer leben gefährlich in Deutschland:

Repräsentative Beobachtungen des Verkehrs im vergangenen Jahr hätten laut Verkehrsministerium ergeben, dass von Radfahrenden zwischen 17 und 30 Jahren lediglich 8 Prozent einen Helm getragen hätten. Das sei die geringste Quote aller beobachteten Altersgruppen, belegten Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen.

Was meint ihr? Ist "Helme retten Leben" sexistisch?

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