So wirbt das Verkehrsministerium für den Radhelm.
So wirbt das Verkehrsministerium für den Radhelm.
runtervomgas.de/Bundesverkehrsministerium/DVR

Ist #HelmeRettenLeben sexistisch? Warum das Verkehrsministerium darin einen Erfolg sieht

24.03.2019, 14:2924.03.2019, 15:21

Seit Tagen wird in den Sozialen Netzwerken über eine Werbekampagne diskutiert, die eigentlich eine durchaus sinnige Botschaft enthält: Tragt einen Helm beim Fahrradfahren.

  • Für die Kampagne werden ab dem 26. März auf zahlreichen Plakaten junge Models – fotografiert vom dem britischen Starfotografen Rankin – zu sehen sein, die spärlich bekleidet einen Fahrradhelm tragen. ("Nordwest Zeitung")
  • Dazu heißt es dann: "Looks like shit. But saves my life" - auf deutsch: "Sieht Scheiße aus – aber rettet Leben." Online warfen zahlreiche Nutzer Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Sexismus vor.

Am Freitag erreichte der Hashtag Platz 1 der Twitter-Trends in Deutschland – zahlreiche empörte Bürger nutzten den Hashtag, um ihrer Wut über die Werbeaktion Luft zu machen. So hieß es auf Twitter etwa: "Die Fahrradhelm-Kampagne, vom Verkehrsministerium, ist richtig. Aber Frauen in Dessous, auf'm Rad? Find ich sehr strittig & hat was von den Kalendern in Werkstätten...."

Gruppenbild mit Helm.
Gruppenbild mit Helm.
bundesverkehrsministerium

Scheuer-Sprecher Wolfgang Ainetter scheint besonders überzeugt von der Aktion zu sein. Ainetter verteidigt "Helme retten Leben" seit Tagen mit Leidenschaft.

Radfahrer leben gefährlich in Deutschland:
Repräsentative Beobachtungen des Verkehrs im vergangenen Jahr hätten laut Verkehrsministerium ergeben, dass von Radfahrenden zwischen 17 und 30 Jahren lediglich 8 Prozent einen Helm getragen hätten. Das sei die geringste Quote aller beobachteten Altersgruppen, belegten Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen.
Was meint ihr? Ist "Helme retten Leben" sexistisch?

Lasch-O-Mat: Online-Tool generiert Armin-Laschet-Zitate für jede Lebenslage – und geht viral

Lustige Armin-Laschet-Zitate für jeden Anlass. Das ist das Konzept hinter dem digitalen Tool Lasch-O-Mat, das seit Dienstag in den sozialen Netzwerken trendet. Entwickelt wurde das Tool von der digitalen Marketingfirma Visualtech aus Mainz. Die Bedienung ist einfach: Der Nutzende gibt einen Ausdruck ein und drückt anschließend auf "Lasch-it!". Das Programm würfelt anschließend drei Zitatblöcke zusammen – und kreiert so ein auf den Wunschbegriff abgestimmtes vermeintliches Laschet-Zitat.

Die …

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